Burger Patties selber machen

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Was gibt es besser als leckere Burger Patties? Unserer Meinung nach fast nichts, aber das Problem ist, diese Patties sind nicht einfach zu finden. Daher greifen wir für euch in unsere Trickkiste und verraten euch, wie ihr unserer Meinung nach die perfekten Burger Patties selbst macht.

Benni
Kalender
15. Mai 2022
Burger Patties

Einfach und superlecker!

Beef-Burger mit Gorgonzola und Birne

Leckerer Burger aus Rindfleisch mit würzigem Gorgonzola, dazu süße Birne.

Jetzt mal ganz ehrlich, wer von euch hat Burger Patties schon mal selber gemacht? Wir haben dies hin und wieder gemacht, da wir bisher keine fertigen Patties probieren durften, die uns komplett überzeugt haben. Die Ware aus dem Supermarkt kann man hier in der Regel getrost vergessen und bei den ganzen Premium Fleischversendern hat uns ebenfalls kein Patty komplett überzeugen können. Wenn wir welche nutzen, dann die Patties von unserem Partner „Der Schwarzwälder„. Im Vergleich zur Konkurrenz, sind sie nicht so fest gepresst und haben noch eine lockere Struktur und sie schmecken auch wirklich gut. Unserer Meinung nach bisher klar die besten Burger Patties auf dem Markt, aber wir finden:

Besser werden Burger Patties, wenn man sie einfach selber macht. Was bei Burger Buns gilt, ist auch für Patties die allerbeste Wahl. Wir sind deswegen dazu übergegangen unseren Cut für das Hackfleisch der Burger gezielt auszuwählen und es dann selber zu wolfen. So erhält man genau die Konsistenz, den Fettgehalt und natürlich auch den Geschmack, den man sich für seine Burger wünscht. Denn jedes Teilstück schmeckt anders, hat eine andere Konsistenz und auch einen anderen Fettgehalt.

Welches Teilstück nehmen wir für unsere Burger Patties?

Fangen wir also mit der Empfehlung für den Cut an. Wenn es nicht zu teuer werden sollte, greift am besten auf einen ordentlichen Rindernacken zurück. Damit habt ihr einen Fettgehalt von ca. 20%, was in dem Bereich liegt, der empfohlen wird. Das Hackfleisch für eure Burger Patties hat im Idealfall einen Fettgehalt von 20 – 25%. Mit Rindernacken macht ihr also definitiv schon mal nichts verkehrt. Wenn ihr aber wirklich das absolut genialste Geschmackserlebnis wollt, dann greift auf Rib-Eye bzw. Entrecôte zurück. Ein Fettanteil von ca. 22% gepaart mit dem großartigen Aroma dieses Cuts bringt eure Burger Patties auf das nächste Level. Wir haben für diesen Beitrag so einiges getestet und können hier wirklich sagen, trocken gereiftes oder dry aged Rib-Eye beschert euch hier das wirklich allerbeste Ergebnis.

Soe sieht ein prächtiges Stück Rib-Eye aus.

Bei der Auswahl unserer Fleisches für die Burger Patties sind wir sogar noch eine Stufe weiter gegangen! Wir haben natürlich nicht nur das Fleisch für 2 Burger gewolft, sondern direkt 4 kg Rindfleisch. Wir haben 3 kg Rib-Eye / Entrecôte genommen, welches bei „Der Schwarzwälder“ grundsätzlich dry aged ist und das mit 1 kg Prime Beef Rib-Eye / Entrecôte gemischt.

Was ist Prime Beef?

Prime Beef bezeichnet bei „Der Schwarzwälder“ einfach die allerhöchste Qualität. Für das Black Forest Prime Beef werden ausschließlich Färsen (weibliche Tiere, welche noch nicht gekalbt haben) aus einer Kreuzung der Rassen Hinterwälder und Angus genutzt. Es ist deutlich feinfasriger und saftiger als das oft verwendete Fleisch von Jungbullen. Dann werden ausgewählte Topstücke für bis zu 8 Wochen in der hauseigenen Salzsteinkammer trocken gereift. So erhält man die beste Qualität, die man sich vorstellen kann. Grundsätzlich gibt es beim Schwarzwälder nur Rinder in artgerechter Haltung und das Fleisch aus Trockenreifung, dies dann gepaart mit den besten Stücken. Wenn diese Burger Patties dann nicht absolute Spitzenklasse werden, dann weiß ich es auch nicht.

Wie sollte man das Fleisch am besten wolfen?

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie wir das Fleisch für die Burger Patties am besten wolfen. Wir empfehlen das Fleisch bis kurz vor dem Wolfen im Kühlschrank zu lagern und ebenfalls die Teile vom Fleischwolf, die mit dem Fleisch in Berührung kommen. Dann das Fleisch in ca. 2-3 cm große Würfel schneiden und dann nach und nach durch eine 8mm Scheibe wolfen. Wir finden, dass dies die beste Größe ist, da das Fleisch dann nicht komplett fein ist, sondern eine gute Struktur behält.

Dazu benutzen wir den Fleischwolfaufsatz unserer Ankarsrum Assistent mit der entsprechenden 8er Scheibe. Den Aufsatz selber, die Transportschnecke und auch die Scheibe legen wir dazu, wie beschrieben, vorher für ca. 1-3 Stunden in den Kühlschrank. Dsa gibt den Burger Patties noch mal einen extra Kick.

Ist schon was schickes, so ein Fleischwolf.

Wenn ihr das Fleisch fertig gewolft habt, gebt ihr noch ca. eine Handvoll des Hackfleisches durch den Fleischwolf. Dadurch bleiben keine ungewolften Stücke im Fleischwolf und ihr könnt beim Zerlegen auch noch das restliche Hackfleisch entfernen und zum restlichen Fleisch für die Burger Patties geben.

Wie lagert man am besten das Hackfleisch für die Burger Patties?

Das fertige gewolfte Hackfleisch für die Burger Patties könnt ihr nun natürlich noch für einige Stunden lagern oder einfrieren. Wir machen es so, dass wir es zu ca. 360 g portionieren. Wir wiegen das Fleisch dazu ab, rollen es dann zu einer Wurst, die etwas kürzer ist, als der Vakuumbeutel breit. Wir legen dann die Wurst unten in den Beutel und drücken es anschließend platt und vakuumieren den Beutel. Dadurch ergeben sich zwei Vorteile:

  1. So platt gedrückt, friert das Fleisch im Tiefkühler schnell ein.
  2. So taut es auch extrem schnell auf und lässt sich fix verwenden. Sobald ihr das Hackfleisch aus dem Tiefkühler geholt habt, dauert es je nach Außentemperatur ca. 1-2 Stunden und ihr habt das perfekte Hackfleisch für eure Burger.

360 g ist für uns die perfekte Größe zum Lagern, da wir daraus entweder drei Burger mit 120 g Burger Patty machen können, vier Burger mit 90 g smashed Burger Patty oder zwei Burger mit zwei smashed Burger Patties à 180 g. Aber da müsst ihr einfach schauen, welche Portionierung für euch am sinnvollsten ist.

Unsere Lieblingsburger

Zubereitung der Burger Patties

Ihr könnt die Burger natürlich in der Pfanne oder auf dem Grill zubereiten. Wir nutzen am liebsten eine Plancha (bzw. Grillplatte) oder eine Pfanne. Wir haben das Gefühl, dass hier beim Garen durch das Liegen im eigenem Fett noch mal der Geschmack gesteigert wird. Aber das bleibt letztlich euch überlassen. Beim Grillen auf einem normalen Grillrost solltet ihr jedoch beachten, dass unsere Patties im Vergleich zu den gepressten TK Patties natürlich deutlich lockerer sind und eventuell zerfallen könnten, wenn ihr nicht vorsichtig seid. Das genau Rezept unserer Burger Patties haben wir hier noch mal für euch zusammengefasst.

Seht euch diese Burger an. Yummy!

Einfach und superlecker!

Salsiccia Pasta
Salsiccia Pasta

Cremige Pastasauce mit Salsiccia und Nudeln eurer Wahl, die in nur 30 Minuten auf dem Tisch steht.

📖 Rezept
Burger Patties
Wenn ihr die weltbesten Burger Patties selber machen wollt, seid ihr hier genau richtig. Wir beschreiben euch ganz genau, was ihr dafür tun müsst.
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4.93 von 28 Bewertungen
Gericht Burger
Küche Amerikanisch
Keyword Burger, Patties, Patty
Zubereitungszeit
1 Stunde
Kochzeit
30 Minuten
Gesamtzeit
1 Stunde 30 Minuten
🥕 Zutaten für das Rezept
2

🥘 Zubereitung

  • Fleisch frisch aus dem Kühlschrank holen, in ca. 2-3 cm große Würfel schneiden und durch einen Fleischwolf mit einer 8 mm (ersatzweise 6 mm) Lochscheibe geben.
  • Nochmal eine kleine handvoll des Hacks durch den Fleischwolf geben, so verwertet ihr das komplette Fleisch, da später im Fleischwolf kein ungewolftes Fleisch ist.
  • Kurz vor dem Grillen oder Braten erst das Salz unters Fleisch mengen.
  • 3 gleichgroße Kugeln (je 120 g) aus dem Hackfleisch formen. Dabei ist es wichtig, dass ihr sie nicht zu fest andrückt, so das sie gut zusammenhalten ist absolut ausreichend. Anschließend mit einem Spatel oder einer kleinen Pfanne flach drücken, bis die gewünschte Größe erreicht ist. Dafür den Spatel oder die Pfanne vorher mit etwas Öl bestreichen.
  • Burger Patties dann von beiden Seiten ca. 3 Minuten scharf angrillen oder braten. Je nachdem, wie ihr euer Fleisch haben wollt.
  • Beim belegen des Burgers das Fleisch von der Oberseite leicht pfeffern.
Hinweis Nr. 1: Anstatt normaler Patties machen wir in letzter Zeit häufiger Smashed Burger. Dazu aus der selben Menge Fleisch 4 Kugeln formen und auf Backpapier mit Spatel, etwas Öl richtig platt streichen und dann ca. 2 Minuten grillen von jeder Seite grillen. So werden sie von innen zwar nicht rosa, bekommen aber richtig schöne Röstaromen und sind mega saftig.
Hinweis Nr. 2: Wenn ihr habt, dann nehmt fermentierten Pfeffer. Diesen dann ganz fein hacken oder im Mörser zermahlen und zum Schluss auf das Patty geben. Das ist dann schon next Level!
Hinweis Nr. 3: Wenn ihr mehr Fleisch wolfen wollt um später etwas einzufrieren beachtet am besten folgende Dinge: 1. Am besten das Fleisch einvakuumieren… 2. Verteilt es portionsweise und formt aus einer Portion eine Wurst die ca. so breit ist wie der Gefrierbeutel bzw. Vakuumbeutel. Legt diesen unten in den Beutel und drückt ihn dann zu einer dünnen Platte. So friert es schneller ein und taut später deutlich schneller wieder auf. Außerdem könnt ihr es dann auch viel besser in den Gefrierschrank verstauen. 3. Zum Einfrieren am besten die Platten im Gefrierschrank verteilen, so friert es schneller ein als wenn ihr alle in einem Stapel in den Gefrierschrank gibt.

Nährwertangaben pro Portion (ca.)

Kalorien: 374kcal | Eiweiß: 36g | Fett: 25g

Unsere FAQ zu den perfekten Burger Patties

Wie kann man Burger Patties aufpeppen und mit außergewöhnlichen Zutaten oder Toppings experimentieren?
Burger Patties lassen sich mit außergewöhnlichen Zutaten und Toppings wie Avocado, Spiegelei, eingelegten Jalapeños oder verschiedenen Käsesorten aufpeppen. Kreativität kennt keine Grenzen!
Kann man Burger Patties auf dem Holzkohlegrill, Gasgrill und Elektrogrill gleichermaßen zubereiten, und gibt es Unterschiede im Geschmack?
Burger Patties können auf allen Grillarten zubereitet werden. Holzkohlegrills verleihen oft ein rauchiges Aroma, während Gasgrills präzise Temperaturkontrolle bieten. Elektrogrills sind bequem für den Innenbereich. Der Geschmack kann leicht variieren, abhängig von der Grillmethode.
Welche Methoden gibt es, um Burger Patties zu grillen, und wie erreicht man das gewünschte Garergebnis?
Burger Patties können auf dem Grill, in der Pfanne oder im Ofen zubereitet werden. Ein wichtiger Tipp ist, die Patties nicht zu oft zu wenden, um Saftigkeit zu bewahren. Die richtige Grilltemperatur und die Dicke der Patties beeinflussen das Garergebnis.
Welche Fleischsorten eignen sich am besten für Burger Patties, und gibt es kreative Mischungen?
Rindfleisch mit einem höheren Fettanteil, wie gemischtes Hack oder sogar Brisket, eignet sich besonders gut für saftige Burger. Kreative Mischungen können auch Schweinefleisch, Lamm oder Geflügel umfassen, um unterschiedliche Geschmacksrichtungen zu erzielen.
Welche internationalen Variationen von Burger Patties gibt es, und welche Unterschiede im Geschmack und der Zubereitung gibt es zu entdecken?
Internationale Variationen von Burger Patties können von regionalem Geschmack und Traditionen geprägt sein. Zum Beispiel gibt es die würzigen Chorizo-Patties in Mexiko, die mit verschiedenen Gewürzen und Kräutern verfeinert werden, oder das japanische Wagyu-Patty, das für seine einzigartige Marmorierung und Zartheit bekannt ist. Entdecken Sie die Vielfalt!
Kann man Burger Patties auch für besondere Ernährungsbedürfnisse anpassen, wie zum Beispiel die keto- oder paleofreundliche Ernährung?
Ja, Burger Patties lassen sich leicht an verschiedene Ernährungsbedürfnisse anpassen. Für keto-freundliche Optionen kann man auf höheren Fettanteil im Fleisch setzen, während bei paleofreundlichen Varianten auf Getreide und Milchprodukte verzichtet wird.
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Loss et üch schmecke
Loss et üch schmecke.
Uns ist noch wichtig: Auf den Inhalt dieses Beitrags wurde seitens unseres Auftraggebers zu keiner Zeit Einfluss genommen, dieser wurde von uns verfasst und entspricht zu 100% unserer eigenen Meinung.
Benni von gernekochen.de
Dieser Beitrag kommt von: Benni

Benni ist nicht nur der Organisationsmensch im Hintergrund. Er hat den Überblick über Alles, schreibt die Emails und kümmert sich um das Technische.

Zusätzlich unterstützt und berät er kleine Manufakturen, Start Ups, namhafte Hersteller bis hin zu Global Playern in Sachen Social Media und Blogger Relations.

Chef ist er nicht nur am Herd, sondern vor allem auch an unseren Grills. Das er auch beruflich im BBQ-Bereich zu finden ist, kommt ihm da zugute. Bekannt ist er vor allem für seine Frikadellen, Steaks und sein super cremiges Rührei. Die süßen Sachen überlässt er dann Theres.
Zu Gesicht bekommt man ihn im Social Media eher selten, er ist die berühmte Stimme aus dem Off, die dann mit passenden Kommentaren Eindruck hinterlässt.

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Rezept Bewertung




Kommentar
28.08.2023 Theres
So muss das sein ;-) Liebe Grüße, Benni und Theres
Kommentar
09.08.2023 Hugo
Schmatz und weg Mit einem schönen Bier abrunden

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