ZUM SATTWERDEN

Reibekuchen – Reibeplätzchen oder auch Rievkooche

11. Januar 2018
Reibekuchen

Viele Namen die letztlich alle das gleiche Resultat liefern… Geriebene und goldbraun ausgebackene Kartoffeln heißen bei uns Reibekuchen. Gerade im Rheinland ist dieses Gericht sehr beliebt und wird meist mit Apfelmus gegessen.

Ich kann mich noch an meine Schulzeit erinnern, dort gab es gegenüber meiner Schule ein kleines Kiosk wo immer Reibekuchen zubereitet wurden und diese konnte man dort dann für 50 Pfennig das stück kaufen. Da der Senf umsonst war und Apfelmuss 20 Pfennig gekostet hatte, gab es Reibekuchen dann halt mit Senf. Heute muss ich jedoch sagen, dass mir die Variante mit Apfelmus doch wesentlich besser schmeckt 😉

Reibekuchen sind so ein stückweit auch Kindheitserinnerung. Nicht nur wegen der Schulzeit… Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, wie meine Mutter oder auch meine Oma diese zubereitet hat… War das nicht eine schöne Zeit? Egal, heute sind wir erwachsen und wollen trotzdem was leckeres essen und deswegen machen wir uns unsere Reibekuchen halt selber! Mit einer guten Küchenmaschine geht es außerdem auch wirklich schnell!

Reibekuchen

Reibekuchen

Gericht: Hauptgericht
Länder & Regionen: Deutsch
Zubereitungszeit: 20 Minuten
Kochzeit: 10 Minuten
Gesamtzeit: 30 Minuten
Portionen: 3

Reibekuchen werden von Region zu Region anders genannt und auch anders gegessen. Bei uns gibt es sie in der Regel mit Apfelmus oder Zuckerrübensirup. Egal was es dazu gibt, sie sind einfach lecker!

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Zutaten für das Rezept

  • 1 kg Kartoffeln festkochend
  • 2 Zwiebeln
  • 8 EL Mehl ca.
  • 2 Eier
  • 1 EL Gernekochen Universalgewürz
  • 1 TL Salz ca.
  • Pfeffer
  • Pflanzenöl

Zubereitung

Zubereitung mit Hilfe der Kenwood Cooking Chef:

  1. Kartoffeln sowie Zwiebeln schälen und halbieren.
  2. Nun beides durch die grobe Reibe im Mulitzerkleinerer geben.
  3. Die Maße gut vermischen und salzen sowie pfeffern und dann einmal leicht ausdrücken.
  4. Nun das Mehl auf die Maße geben, Eier und Universalgewürz dazu und alles gut miteinander vermengen.
  5. Reichlich Öl in ein große Pfanne geben (Die Reibekuchen müssen schwimmen können) und auf mittelgroßer Flamme erhitzen.
  6. Dann mit einem Holzspieß testen ob das Öl heiß genug ist (wenn Bläschen am Holzstiel aufsteigen, ist es heiß genug)
  7. Mit einem Esslöffel jeweils einen Klecks in die Pfanne geben. Ein gut gehäufter Esslöffel sollte reichen. Den Klecks dann etwas platt drücken und vorsichtig verteilen und wiederholen bis die Pfanne voll ist.
  8. Wenn eine Seite goldbraun ist, die Reibekuchen einmal wenden und anschließend auf einem Küchenpapier etwas entfetten und dann mit Apfelmus servieren.

Solltet ihr keine entsprechende Küchenmaschine haben, könnt ihr die Zwiebeln auch fein würfeln und die Kartoffeln auf einer Reibe reiben.

 

Loss et üch schmecke!

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25 Kommentare

  • Antworte Malte Krückemeier 11. Januar 2018 um 5:59

    ohhhhhh… Rievkooche genau so muss das. Und auch für mich sind es Kindheitserinnerung pur – zum Glück von Anfang an mit Apfelmus!

  • Antworte Michaela Hoechst-Lühr 11. Januar 2018 um 7:36

    Ich liebe das auch und wenn niemand auf die Idee kommt die Reibekuchen ohne Fett zu braten, dann kann ich davon auch eine ganze Menge Essen!

  • Antworte Malte Adrian 11. Januar 2018 um 7:50

    Wie sehr ich sie liebe! Die sehen schön knusprig aus, so wie es sein muss. 🙂

  • Antworte Eva-Maria Hoffleit 11. Januar 2018 um 7:51

    Klasse, vor allem mit Apfelmus. Bei uns gab es da früher aber auch noch Schnittlauchquark dazu.

    • Antworte Gernekochen 11. Januar 2018 um 8:09

      Auch sehr lecker! Schnittlauchquark passt auch super zu Pellkartoffeln oder einfach nur auf Brot.

  • Antworte Gernekochen 11. Januar 2018 um 8:06

    Ich mag sie auch total gerne und habe sie weit über ein Jahr nicht gemacht gehabt…

  • Antworte Gernekochen 11. Januar 2018 um 8:07

    Ich mag leider keinen Lachs, aber mit Kräuterquark esse ich sie auch gerne!

  • Antworte Gernekochen 11. Januar 2018 um 8:08

    Das mag ich auch sehr gerne!

  • Antworte Gernekochen 11. Januar 2018 um 8:08

    Ohhhh ja!

  • Antworte Andrea Natschke 11. Januar 2018 um 8:21

    Hmmm, Reibekuchen = Kindheitserinnerung <3

  • Antworte Gernekochen 11. Januar 2018 um 9:03

    Ja, auch sehr gut!!!!

  • Antworte Gernekochen 11. Januar 2018 um 9:04

    Eine gute Wahl 😉

  • Antworte Cada Pluppins 11. Januar 2018 um 9:19

    lecker liebe ich

  • Antworte Sarah Thor 11. Januar 2018 um 9:32

    Oh wie fein! Ich konnte mir echt lange nicht vorstellen dass Apfelmus dazu schmeckt. Dabei ist das echt ne tolle Kombi!

    • Antworte Gernekochen 11. Januar 2018 um 9:52

      Ja, eine großartige Kombi. Mag es auch total gerne!

  • Antworte Andreas Krebs 11. Januar 2018 um 10:56

    Ahhhhhh Rievkooche 😀 …. I LOVE IT 😀

  • Antworte Gernekochen 11. Januar 2018 um 15:26

    Das habe ich noch nie gehört!

  • Antworte Ines Karlin 12. Januar 2018 um 9:04

    Oh ja. Kindheitserinnerungen deluxe. Eins der wenigen Essen wo ich die süß-salzig Kombination bevorzuge 🙂

  • Antworte Julia Neumann 15. Januar 2018 um 19:33

    Ich sabbere! Super toll! ❤️

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