Rinderbraten

Rinderbraten – ganz einfach und klassisch

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25. September 2021
Rinderbraten

Herbst ist Schmorzeit und diese Zeit liebe ich. Generell mag ich schmoren ja eh total gerne als Zubereitungsart. Ob Rouladen oder Gulasch, alles was lange braucht, wird geliebt. Umso erschreckender, dass wir bisher noch keinen Braten auf unseren Blog haben. Aber das ändert sich mit dem heutigen Rinderbraten ja endlich. Für das Rezept haben wir einen kleinen Ausflug in die Schweizer Berge gemacht.

Ich und die Schweiz

Das ich meinen Vornamen, Theres, immer buchstabieren muss, daran habe ich mich gewöhnt (dank Benni muss ich meinen Nachnamen nun übrigens auch immer buchstabieren). Meinen Vornamen verdanke ich meiner Mutter und da schlage ich den Bogen in die Schweiz. Meine Mutter hat mehrere Jahre in der Schweiz, genauer im Kanton Graubünden, gearbeitet, und dort jemanden kennengelernt, der eben diesen Namen trug. Und irgendwann war ich dann unterwegs und habe den Namen, weil sie ihn so schön fand, verpasst bekommen. Zum Glück, muss ich sagen, bin ich ein Mädchen geworden. Der schweizerische Jungenname wäre eine Katastrophe geworden (nein, der bleibt ein Geheimnis).

Warum die Brücke in die Schweiz?

Meine Beziehung zur Schweiz bleibt also besonders, allein wegen meinem Vornamen. Wenn ihr kulinarisch an die Schweiz denkt, denkt ihr wahrscheinlich auch eher an Essen, oder? Aperó – die Schweizer Tapasplatte, klassisches Fondue oder Raclette, Zürcher Geschnetzeltes und Rösti, sind garantiert die Begriffe, die euch einfallen. Die Schweiz kann aber nicht nur Essen, sondern auch tolle Weine und das verdankt sie vielen Faktoren. SWISS WINE hat uns daher gebeten, euch den Schweizer Wein mit seinen Facetten einmal vorzustellen. Und das kann man am Besten zusammen mit gutem Essen, oder? Deshalb haben wir einen leckeren Rinderbraten gemacht und den genießt man am Besten mit einem Glas Wein.

Rinderbraten

SWISS WINE – Weinland Schweiz

Die Schweiz liegt in den Alpen und dank der Eiszeit hat sie vor allem unterschiedliche Böden. Heißt, Orte, die nah beieinander liegen, können gänzlich andere Bodensedimente aufzeigen. Wenn auf diesen Böden nun die gleichen Weinsorten wachsen, schmecken sie aber durch die Bodenbeschaffenheit, völlig anders. Ist das nicht interessant? Dadurch kann man die Schweizer Weine übrigens auch super mit unterschiedlichen Aromen im Bereich Food-Pairing verwenden. Insgesamt gibt es sechs Anbaugebiete in der Schweiz:
– Drei-Seen-Land
– Waadt
– Genf
– Wallis
– Deutschschweiz
– Tessin
Alle Weinanbaugebiete sind auch durch Seenlandschaften geprägt, die noch einmal für ein ganz eigenes Mikroklima sorgen.

Weinanbaugebiet Tessin – unser Wein für den Rinderbraten

Wir wollen euch heute das Gebiet des Tessin und einen seiner Rotweine näher bringen. Tessin liegt übrigens direkt neben Graubünden und ist der italienischsprachige Teil der Schweiz. Dieses Gebiet wird schon durch das Mittelmeerklima beeinflusst und liegt an der Südseite der Alpen. Vorrangig bauen die Winzer hier Merlot an, welcher manchmal sogar zu Weißwein (heißt dann bspw. Bianco di Merlot) verarbeitet wird. Ihr seht also, es sind verschiedene Faktoren, die den SWISS WINE so besonders machen.

Für das Rezept von unserem Rinderbraten haben wir uns den Rotwein Estro vom Winzer Gialdi ausgesucht. Es ist ein Cuvée, also eine Mischung aus den Rebsorten Cabernet Sauvignon, Petit Verdot, Cabernet Franc und Merlot. Bei Rotwein mag ich es, wenn er fruchtig beerig ist. Und genau das ist beim Estro der Fall. Ihr werdet hier eine Menge verschiedener Beerenaromen finden, aber auch von Lakritz und Pfeffer. Der passt unserer Meinung nach einfach super zum Rinderbraten und den dortigen Aromen.

Der zweite Wein, der zur Auswahl stand, war der PétNat. Sieht der nicht wunderbar erfrischend aus? Tatsächlich ist jede Flasche dieses Weines vom Weingut zum Sternen ein Unikat. Vielleicht habt ihr schon den Kronkorken bemerkt? Die Einzigartigkeit kommt nämlich von der lebenden Hefe, die noch in den Flaschen ist und die den Wein leicht sprudeln lässt. Wenn ihr die Flasche vor dem Servieren schüttelt, vermischt sich die Hefe und das Aroma wird nochmal ein anderes als wenn die Hefe unten am Boden bleiben würde. Vom Bouquet her erinnert der PétNat an Mandarine und Erdbeere, perfekt also für Vorspeisen oder andere leichte Gerichte. Anbaugebiet ist hier nicht der Tessin, sondern Aargau, welches in der Deutschen Schweiz liegt.

Unser Rinderbraten mit Rösti

Rinderbraten

Klassischerweise, das muss ich immerhin zugeben, stehe ich bei Braten eigentlich auf Rotkohl und Klöße. Aber irgendwie fühlte sich das bei unserem Rinderbraten nicht stimmig an. Deshalb habe ich mich für einen Schweizer Klassiker entschieden. Unser Rinderbraten wird mit Rösti serviert. Den kann man selber machen, das Rezept habe ich euch ebenfalls mit aufgeschrieben. Aber ihr brecht euch auch keinen Zacken aus der Krone, wenn ihr fertige Röstitaler oder so nehmt. Was aber auf jeden Fall dazugehört ist der SWISS WINE. Da wir große Endivienfans sind, habe ich noch einen Endiviensalat dazu gemacht. Es geht aber genauso gut ein Bohnensalat (den hat es bei uns immer daheim gegeben) oder ein anderer Salat eurer Wahl.

Rinderbraten
Rezept

Rinderbraten

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Leckerer und einfacher Rinderbraten, der im Ofen geschmort wird. Als Beilage haben wir kleine Rösti gemacht.
Gericht Hauptgericht
Land & Region Deutsch
Keyword Rinderbraten
Zubereitungszeit
40 Minuten
Kochzeit
3 Stunden
Gesamtzeit
3 Stunden 40 Minuten
Zutaten für das Rezept
8
  • 2 kg Rinderbraten
  • 3 Zwiebeln
  • 1 Möhre
  • 1 kleine Pastinake
  • ½ Lauch
  • 2 EL Knoblauchsenf alternativ normaler Senf und 1 Zehe Knoblauch
  • 2 EL Butterschmalz
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 TL Puderzucker
  • 300 ml Rinderbrühe
  • Wasser
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz
  • Pfeffer
  • 100 g Sahne

Rösti

Weinempfehlung

  • Estro vom Weingut Gialdi

Zubereitung

  • Den Rinderbraten einmal von Sehnen und Silberhaut befreien, sofern euer Metzger das noch nicht gemacht.
    Ofen auf 175°C Umluft vorheizen.
  • Das Gemüse schälen und in grobe Würfel/Ringe schneiden.
  • Butterschmalz in einem Bräter heiß werden lassen und den Braten von jeder Seite scharf anbraten lassen. Wenn er sich vom Topfboden lösen lässt, ist es perfekt ihn auf die nächste Seite zum Braten zu geben. Wenn ihr alle Seiten durchhabt, den Braten raus nehmen und beiseite legen.
  • In das Bratfett das Gemüse geben und andünsten lassen. Währenddessen den Braten mit dem Senf rundherum einstreichen und salzen und pfeffern.
  • Im Bräter das Röstgemüse an Seite schieben, den Puderzucker hineingeben und karamellisieren lassen. Dann Tomatenmark zugeben und alles schnell miteinander verrühren.
  • Den Braten wieder dazu geben und Rinderbrühe sowie so viel Wasser hineingeben, dass der Braten ca. ein Drittel bis zur Hälfte im Wasser liegt. Lorbeerblätter hinzufügen.
    Für ca. 3 Stunden in den Ofen geben.
  • Den Braten aus dem Topf holen, das Gemüse mit der restlichen Flüssigkeit pürieren. Sahne hinzugeben und mit Gewürzen abschmecken. Evtl. noch Rinderbrühe hinzugeben.

Für die Röstis

  • Die Kartoffeln schälen und mit einer groben Reibe reiben. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und verrühren.
  • In einer Pfanne den Butterschmalz heiß werden lassen und auf mittelhoher Stufe mit zwei Löffeln die Kartoffelmasse einen Rösti nach beliebiger Größe und Dicke formen. Wenden wenn der Rösti schön goldbraun ist. Wenn er von der anderen Seite auch eine schöne Farbe hat, aus der Pfanne nehmen, warm stellen. Das Ganze wiederholen bis die Masse aufgebraucht ist.
Uns ist noch wichtig: Auf den Inhalt dieses Beitrags wurde seitens unseres Auftraggebers zu keiner Zeit Einfluss genommen, dieser wurde von uns verfasst und entspricht zu 100% unserer eigenen Meinung.

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