Unser feines Gulasch – mein ultimatives Schmorgericht

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Von diesem Schmorgericht kann ich nicht genug bekommen: Unser feines Gulasch. Ich liebe es und nicht umsonst ist es eines der ersten Gerichte gewesen, die ich Benni vorgezaubert habe als wir ganz frisch zusammen waren. Mein Licht habe ich schon damals nicht unter den Scheffel gestellt und vollmundig behauptet: Das ist das beste Gulasch, was du jemals gegessen hast! Und recht sollte ich behalten. Das es jetzt endlich auf unserem Blog landet, ist der Chefkoch SmartList „10 Zutaten Challenge“ zu verdanken.

Feines Gulasch

Bei der Chefkoch SmartList „10 Zutaten Challenge“ machen vier weitere Blogger mit. Die Jungs, von Die Jungs kochen und backen, kennt ihr ja schon. Petra, von Hol(l)a die Kochfee, ist auch dabei, mit Steffi von Gaumenfreundin waren wir schon in Mailand. Bine von Was Eigenes (tolle Ideen, nicht nur Essen) ist auch mit dabei. All diese wunderbaren Bloggerkollegen werden euch diese Woche Rezepte aus der Challenge präsentieren – schaut in den nächsten Tagen einfach mal dort vorbei.

Was ist die Chefkoch SmartList?

Jedem von euch dürfte Chefkoch eigentlich ein Begriff sein, oder? Chefkoch ist Deutschlands größte Koch-Community und hat mit der SmartList (hier geht es zum Download) eine App herausgebracht, die meinen Einkaufszettel aufs Smartphone holt. Ich kann diese mit Lebensmitteln füllen, die ich brauche.
Smart wird die Liste durch die Sortierung. Sie sortiert meine Liste nämlich nach der Sortierung im Supermarkt. Ich renne also nicht wie ein aufgescheuchtes Reh durch den Laden, weil ich die benötigten Lebensmittel durcheinander eingetragen habe. Je häufiger ich mit der Liste einkaufen gehe, umso besser passt sie sich meinem Einkaufsverhalten an.

Ein neues Feature ist, dass ich meine Einkaufsliste teilen kann. Wenn ich also eine Party oder ähnliches vorbereite, kann ich meine Einkaufsliste mit meinen Liebsten teilen und diese setzen Dinge, die sie wollen mit in die Liste. Kein lästiges Abfragen mehr, alles in einer App.

Was ist die „10 Zutaten Challenge“?

Jeder der Bloggerkollegen durfte zwei Zutaten für den anderen überlegen. Diese haben wir dann in die geteilten SmartList gesetzt, sodass wir am Ende unserer Liste nur noch zwei eigene bei uns hineingeben mussten. Ihr seht, wir hatten Zutaten, die eigentlich nach unserem feinen Gulasch geradezu schrien.

Unser feines Gulasch

In unser feines Gulasch habe ich mich während meines Studiums verliebt. Da ich Hauswirtschaft studiert habe (Nein, ich habe nicht Kochen studiert!), wurde uns irgendwann ein Praxiskurs angeboten. Ein Kommilitone war nämlich ausgebildeter Koch (aus dem einzigen Sterneladen in der Stadt) und studierte nun auf Lehramt und brachte uns in mehreren Wochen die unterschiedlichsten Gerichte bei. Eines davon war ein ähnlich feines Gulasch. Zu meinem großen Glück wurde besagter Kommilitone tatsächlich im Referendariat mein Kollege, sodass ich da noch was abschauen durfte.

Unser feines Gulasch zeichnet sich vor allem darin aus, dass ich die Sauce abseihe. Das ganze Röstgemüse nehme ich heraus und arbeite nur noch mit der übrigen Flüssigkeit. Wenn ihr es etwas rustikaler mögt, dann könnt ihr natürlich das Röstgemüse einfach drin lassen oder mit dem Pürierstab pürieren. Ich mag es halt ohne Stücke. Benni fischt sich zum Essen aus dem Sieb noch die ganzen Gemüsesachen raus und mischt sie unter sein feines Gulasch.

Feines Gulasch

Am nächsten Tag (sofern davon überhaupt noch etwas da ist), schmeckt ein Schmorgericht natürlich nochmal besser. Ganz häufig habe ich unser feines Gulasch auch schon morgens oder einen Tag vorher vorbereitet, sodass ich es dann nur noch warm machen musste, wenn bspw. Gäste kamen.

Unser feines Gulasch

Ein Klassiker der deutschen Küche ist unser feines Gulasch.

Gericht Hauptgericht
Länder & Regionen Deutsch
Keyword Gulasch
Portionen 4 Portionen

Zutaten für das Rezept

  • 1 kg Rindergulasch
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Möhren
  • 1 Pastinake
  • 150 g Cherrytomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 TL Paprika edelsüß
  • 2 TL Zucker braun
  • 400 ml Rotwein
  • 400 ml Wasser
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Abrieb einer Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Majoran
  • 75 g Frischkäse
  • Nudeln
  • Kresse
  • Butterschmalz

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln, Möhren und Pastinake schälen und fein würfeln, ebenso die Tomaten.

  2. In einer Schmorpfanne (-Topf oder gusseiserner Topf) 2 EL Butterschmalz heiß werden lassen und das Gulasch darin von allen Seiten scharf anbraten. Das ausgetretene Wasser sollte verkocht sein.

  3. Das kleingeschnittene Gemüse hineingeben und ebenfalls mit anrösten. Gemüse beiseite schieben, sodass es in der Mitte frei wird. Hier das Tomatenmark hineingeben, sodass es anröstet, und das Paprikapulver über das Gemüse streuen. Alles vermengen.

  4. 200 ml des Rotweins über Gemüse und Fleisch geben und einreduzieren lassen (es legt sich ein feiner Glanz über das Gemüse, wenn es einreduziert ist), dann den restlichen Rotwein hinzugeben und ebenfalls einreduzieren lassen.

  5. Erneute eine Mulde in der Mitte bilden und darin den Zucker geben, sodass er leicht schmilzt, dann alles vermengen.

  6. Das Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer und Wasser hineingeben und das Gulasch für eine Stunde köcheln lassen.

  7. Nach einer Stunde die Knoblauchzehe hineinpressen, Zitronenschale, Thymian und Majoran hineingeben und eine weitere Stunde köcheln lassen.

  8. Das Gulaschfleisch aus dem Topf holen und beiseite stellen. Den Inhalt des Topfes durch ein Sieb geben, die Flüssigkeit MUSS aufgefangen werden. Drückt die Flüssigkeit aus dem Gemüse gut raus. Dann das Fleisch wieder hineingeben und aufkochen lassen.

    (Wer sein Gulasch nicht so fein mag, kann einfach das Lorbeerblatt rausholen und dann abschmecken, oder holt das Fleisch raus, seiht das Gemüse nicht ab, sondern püriert es zusammen mit der Sauce und gibt das Fleisch dann wieder hinein.)

  9. Den Frischkäse hinzugeben und mit Salz und Pfeffer (ggf. Zucker) abschmecken.

  10. Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen und zum Gulasch geben, mit etwas Kresse bestreuen.

Loss et üch schmecke.

Auf den Inhalt dieses Beitrags wurde seitens Chefkoch zu keiner Zeit Einfluss genommen, dieser wurde von uns verfasst und entspricht zu 100% unserer eigenen Meinung.

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