Kalbsfilet-Schnitzel mit Haselnuss und Waldpilzen

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27. Oktober 2021

Ich liebe Schnitzel und wenn ich an Schnitzel denke, denke ich automatisch an Kalbfleisch. Umgekehrt ist es aber genauso und mein erster Gedanke ist immer Schnitzel. Das liegt einfach daran, dass man die besten Schnitzel aus Kalbfleisch macht. Klar, geht das auch aus Geflügel oder Schwein, aber das perfekte Schnitzel braucht Kalb! Es bleibt auch dünn geschnitten wunderbar saftig und im Vergleich zum Schweineschnitzel schmeckt man hier auch noch das Fleisch. Normalerweise sind dies dann keine Kalbsfilet-Schnitzel, Kalbschnitzel werden eigentlich aus der Keule gemacht. Egal ob Ober-, Unterschale, Nuss oder Hüfte, aus all diesen Teilen der Keule macht man geniale Schnitzel. Wir haben uns aber gedacht, das geht auch anders.

Kalbsfilet-Schnitzel aus dem Filetkopf

Unsere Kalbsfilet-Schnitzel sind aus dem Filetkopf. Normalerweise nimmt man den Filetkopf für Tatar oder auch Geschnetzeltes. Man kann das Fleisch aber auch in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und etwas klopfen um daraus erstklassige Schnitzel zu machen. Diese Schnitzel werden aber auch wirklich nur minimal geklopft, da das Fleisch so zart ist, dass es auch gerne noch ein wenig dicker sein darf und trotzdem einen perfekten Biss bietet.

Wenn man die Stücke etwas größer haben möchte, gibt es einen kleinen Trick. Scheidet die erste Scheibe ca. 1 cm dick, aber schneidet das Fleisch nicht durch, sondern hört ca. 1 cm vor dem Ende auf und erst ca. 1 cm weiter schneidet ihr eine Scheibe komplett durch. So habt ihr quasi zwei Scheiben die noch einen knappen Zentimeter miteinander verbunden sind.

Dies nennt man Schmetterlingsschnitt. So könnt ihr das Fleisch wunderbar füllen, wenn ihr wollt, oder ihr klappt es auf und klopft es erst dann etwas flacher. Das Schnitzel wird so ein bisschen größer, aber ist überall ungefähr gleich stark.

Warum wir so gerne Kalbfleisch essen!

Kalbfleisch ist nicht nur unglaublich lecker und zart, sondern auch saftig und extrem vielseitig. Theres ist zum Beispiel kein großer Freund von Schweinefleisch, aber Kalbfleisch liebt sie total. So hat man dann auch deutlich mehr Abwechslung zu Rind und Huhn, was man sonst so isst. Kalbfleisch ist deutlich vielseitiger als z.B. Rindfleisch (dies ist zumindest unsere Meinung), aber dennoch richtig saftig. Rindfleisch bringt schon ein stärkeres Eigenaroma mit, während Kalbfleisch sehr mild und fein ist. Der Biss ist richtig zart, aber nicht zu weich und fleischig. Ich denke dies beschreibt es am besten.

Kalbfleisch vom Weltmarktführer, der VanDrie Group

Unser Kalbfleisch stammt von der VanDrie Group. Alle Unternehmen dieser Gruppe stehen hinter dem hohen Anspruch an die Qualität ihrer Produkte.

Eigens deswegen hat die VanDrie Group das hauseigene Qualitätssicherungs-System Safety Guard ins Leben gerufen. Dies garantiert die Einhaltung, z.B. der Nahrungsmittelsicherheit sowie die artgerechte Tierhaltung in der gesamten Produktionskette. Diese strengen Richtlinien werden von Dutzenden Animal Welfare Officers kontrolliert.

Weitere Rezepte mit Kalbsfleisch der VanDrie Group

Zurück zum Rezept unserer Kalbsfilet-Schnitzel

Wir haben unsere Schnitzel aber nicht ganz normal paniert, sondern die Panierung aus Semmelbröseln und gemahlenen Haselnüssen gemacht. Die Schnitzel werden dadurch etwas dunkler und die Panierung erhält direkt noch einen richtig leckeren Geschmack. So erhält das unheimlich feine und zarte Fleisch direkt noch ein bisschen was Rustikales. Dazu dann eine schöne Mischung verschiedener Pilze und Speck, das ist ein richtiges Festmahl und unsere Kalbsfilet-Schnitzel haben die perfekte Begleitung.

Zu unseren Kalbsfilet-Schnitzel passen Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Spätzle oder auch Rösti.

Rezept

Kalbsfilet-Schnitzel mit Waldpilzen

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Diese leckeren Schnitzelchen mit einer Panierung aus Haselnüssen und Semmelbröseln sind ein echter Gaumenschmaus.
Gericht Hauptgericht, Schnitzel
Land & Region Deutschland
Keyword Kalbsschnitzel, Schnitzel
Zubereitungszeit
30 Minuten
Kochzeit
15 Minuten
Gesamtzeit
Zutaten für das Rezept
3
  • 500 g Kalbsfiletkopf
  • 3 Eier
  • 100 g Paniermehl
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 500 g Pilze gemischt
  • 100 g Speck gewürfelt
  • 1 TL Thymian
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Becher Schmand
  • 1 Becher Schlagsahne
  • 5 EL Butterschmalz
  • Salz
  • Pfeffer
  • Mehl

Zubereitung

  • Gemischte Pilze putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  • Zwiebel schälen und würfen.
  • Kalbsfiletkopf entweder in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden oder im Schmetterlingsschnitt schneiden, dafür nach 2 cm einen Schnitt ansetzen aber nur bis ca. 1 cm vor dem Ende durchschneiden und dann nochmal nach 2 cm einen kompletten Schnitt machen. So erhaltet ihr zwei Scheiben, die noch miteinander verbunden sind. Diese dann aufklappen und mit einem Fleischklopfer ca. 1 cm dick klopfen. Dies gilt auch für die normal geschnittenen Scheiben.
  • Nun eine Panierstraße aufbauen. Einen Teller mit Mehl, ein Teller mit den 3 Eiern, die ihr leicht aufschlagt und ein Teller mit einer Mischung aus Paniermehl und den gemahlenen Haselnüssen. Dies bitte gut vermischen. Das Verhältnis sollte etwa 1:1 sein.
  • Pilze in einer mittelgroßen Pfanne erst ohne Fett anbraten und salzen. Sobald diese leichte Röstaromen bekommen, Speck und ca. 1 TL Butterschmalz in die Pfanne geben und den Speck sowie die Zwiebeln dazu geben. Gut verrühren und wenn die Zwiebeln glasig sind, Thymian, Schmand und Sahne dazu geben. Alles gut verrühren und bei schwacher Hitze köcheln lassen.
  • Schnitzel mit Salz und Pfeffer würzen und dann immer erst im Mehl wenden, leicht abklopfen. Danach durch die Eimasse ziehen und dann in der Paniermehlmischung wenden und ganz leicht anklopfen.
  • In einer großen Pfanne bei 3/4 Hitze das Butterschmalz schmelzen und die Schnitzel darin knusprig ausbacken.
Dazu passen Spätzle, Rösti, Bratkartoffeln oder auch Pommes.

Loss et üch schmecke.

Benni von gernekochen.de
Dieser Beitrag kommt von:

Benni

Benni ist nicht nur der Organisationsmensch im Hintergrund. Er hat den Überblick über Alles, schreibt die Emails und kümmert sich um das Technische.

Zusätzlich unterstützt und berät er kleine Manufakturen, Start Ups, namhafte Hersteller bis hin zu Global Playern in Sachen Social Media und Blogger Relations.

Chef ist er nicht nur am Herd, sondern vor allem auch an unseren Grills. Das er auch beruflich im BBQ-Bereich zu finden ist, kommt ihm da zugute. Bekannt ist er vor allem für seine Frikadellen, Steaks und sein super cremiges Rührei. Die süßen Sachen überlässt er dann Theres.
Zu Gesicht bekommt man ihn im Social Media eher selten, er ist die berühmte Stimme aus dem Off, die dann mit passenden Kommentaren Eindruck hinterlässt.

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