Stutenkerle Weckmänner

Weckmänner oder Stutenkerle

Kalender
10. November 2020

Das Gebäck zum Martinstag

Stutenkerle Weckmänner

Als Kind habe ich St. Martin geliebt. Wann kriegt man schon einmal so viele Süßigkeiten „geschenkt“? Beim Martinsumzug des Kindergartens gab es immer den berühmten Weckmann mit der Gipspfeife. Da ich Rosinen nicht wirklich mag, weiß ich gar nicht, ob man damals schon die Wahl hatte einen ohne Rosinen zu bekommen.

Bei unserem Rezept für die Stutenkerle könnt ihr selber entscheiden, ob ihr Rosinen nur zur Deko oder ganz mit in den Teig gebt. Die Erfahrung aber lehrt mich, dass die wenigsten einen Rosinenstutenkerl haben wollen. Der Teig lässt sich auch übrigens super für Rosinenbrötchen abwandeln, das nur so am Rande. Und solltet ihr die Rosinen da auch weglassen wollen, dann habt ihr halt super Milchbrötchen für euch gemacht. Übrigens habe ich bei einigen Weckmännern statt der Rosinenaugen Schokostückchen, sogenannte Chunks, hineingedrückt. Also wer zu den totalen Rosinenverweigerern zählt, kann hier aufatmen.

Stutenkerle Weckmänner

Bei mir in der Heimat hießen die Weckmänner immer Stutenkerle. Liegt wohl daran, dass wir Norddeutschen eben auch Stuten essen. So große Weckmänner, die dann wie ein Buffet aufgebaut werden, kenne ich tatsächlich erst als ich ins Rheinland gezogen bin. Das ist ein wirklich großer Weckmann, der so um den 1 Meter groß sein dürfte, und von dem schneidet man sich dann scheibchenweise Schnitten runter und belegt sie bspw. mit Gouda. Guten Schinken dazu habe ich leider noch nirgends gesehen, aber gerade das Salzige des Schinkens und das Süße des Weckmanns sind unglaublich lecker. Ähnlich wie ich das auch beim Weggen, meinem Heimatrezept, vorgeschlagen habe. Es ist ein echter Genuss!

Die Gipspfeife, die üblicherweise in die Weckmänner oder Stutenkerle kommt, war das eigentliche Highlight des Martinsumzuges. Wie lässig oder cool man meinte, das man an der Pfeife zieht… Schlimm! Nachher flog sie dann noch wochenlang im Kinderzimmer umher, keiner nutzte sie. Und was war man traurig, wenn die Pfeife schon im Weckmann zerbrochen war.

Rezept

Weckmänner oder Stutenkerle

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Das typische Hefegebäck für den St.Martinstag.
Gericht Gebäck
Land & Region Deutschland
Keyword Stutenkerl, Weckmann, Weckmänner
Zubereitungszeit
15 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Gesamtzeit
Zutaten für das Rezept
16 Stutenkerle
  • 500 g Mehl
  • ½ Würfel Hefe
  • 250 ml Milch lauwarm
  • 125 g Butter
  • 70 g Zucker
  • 1 Zitrone den Abrieb der Schale
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 1 Pr. Salz

Zum Bestreichen

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
  • Rosinen oder Schokostückchen

Zubereitung

  • Die Milch in einem Topf (oder Mikrowelle) lauwarm erwärmen, die Butter darin schmelzen. Die Hefe dort hineingeben und auflösen, kurz beiseitestellen.
  • In der Zwischenzeit die anderen Zutaten in eine Schüssel geben, die Hefemilch dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten.
    An einem warmen Ort gehen lassen bis sich der Teig verdoppelt hat.
  • Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  • Den Teig gleichmäßig portionieren (ein Weckmann hat etwa 130g) und zu einer Rolle formen.
    Für die Beine einen Schnitt längs bis zur Mitte der Rolle machen, die Beine auseinander ziehen.
  • Für den Kopf zwei Schnitte im oberen Viertel des Teiges machen.
  • Und für die Arme oberhalb der Beine einen ähnlichen Schnitt wie bei dem Kopf machen.
  • Dann heißt es die einzelnen Körperteile nur ausformen.
  • Die Weckmänner 20 Min. gehen lassen bis sie aufgedunsen sind. Die Rosinen als Augen oder sonstige Verzierung hineindrücken. Das Eigelb und die Milch verrühren und die Weckmänner/Stutenkerle damit bepinseln.
    Für ca. 15 Min. im Ofen backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

Zubereitung im Thermomix®

  • Die Milch mit der Butter in den Mixtopf geben und bei 37°C für 3 Min. /St.1 verrühren. Hefe dazugeben 2 Min./St. 1 verrühren.
    Alle anderen Zutaten hinzugeben, 3 Min./Teigstufe vermengen und wie oben beschrieben fortfahren.

Loss et üch schmecke.

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Theres von gernekochen.de
Dieser Beitrag kommt von:

Theres

Frau Gernekochen ist in Leben 1.0 Lehrerin an einer Gesamtschule, mit viel Liebe zu Ihrem Beruf.

Auf Gernekochen.de ist sie der Chef oder vielmehr die Chefin an der Kamera. Alle Fotos, die ihr hier findet, hat Theres geknipst (bis auf gaaaaanz wenige Ausnahmen). Da sie damit aber nicht mal ansatzweise ausgelastet ist, kümmert sie sich um den Auftritt auf Pinterest.

Zusätzlich ist sie auch das Gesicht in den Instagram Stories und bereichert unseren Content mit vielen leckeren Rezepten.

Ihre Vorlieben liegen in der italienischen Küche. Aber auch Kuchen und Gebäck aller Art oder Schmorgerichte, wie ihr unübertroffenes Gulasch, gehören zu ihren Steckenpferden.

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