Schiacciata

Schiacciata – Toskanisches Focaccia aus dem Pizzaofen

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23. Juli 2022
Schiacciata

Habt ihr schon mal was von Schiacciata gehört? Wahrscheinlich nicht, es sei denn, ihr seid voll die Toskana Profis. Eigentlich war ich nämlich auf der Suche nach einem Rezept für Focaccia bzw. ich wollte mich inspirieren lassen. Aber irgendwie flutschte dann das Bild eines Schiacciata rein und dann hatte ich auch schon beschlossen, dass es das bei uns mal dringend geben muss.

Was ist denn nun Schiacciata?

Die Toskanesen (spricht man so die Bewohner der Toskana an?) haben sich einfach mal das Focaccia aus Ligurien gemopst und es sich einverleibt. Es wird ursprünglich mit Bierhefe und normaler Hefe angesetzt und dann im Ofen gebacken. Genau wie eine Foccaccia hat es diese typischen Dellen, die durch Finger entstehen und wird auch mit Öl bestrichen und anschließend mit Salz bestreut. Ich muss gestehen, dass ich keine Bierhefe genommen habe. Schlicht und ergreifend aus dem Grund, weil ich keine bekommen habe.

Unser Pizzaofen Ooni Koda 16 lief bereits als ich beschlossen habe, die Schiacciata darin zu backen. Neben Pizzabrötchen habe ich das noch gar nicht ausprobiert und wollte unbedingt wissen, wie sich so ein Laib Brot im Pizzaofen verhält. Pizza ist nämlich aus dem Ooni ein echter Gamechanger und ich konnte mir vorstellen, dass es beim Focaccia bzw. Schiacciata auch so ist. Der Ofen heizt den Stein richtig schön auf, sodass auch der Boden besonders knusprig wird.

Schiacciata

Tipps für den Ooni

Um die genaue Temperatur zu wissen, empfehle ich euch ein Infrarot-Thermometer zu nutzen. Damit seid ihr definitiv auf der sicheren Seite und könnt die Hitze im Ofen abschätzen.

Schaut auch, ob bei euch Wind geht und dreht den Ooni so, dass euch der Wind nicht direkt in den Ofen weht. Ihr habt sonst einen unglaublichen Hitzeverlust, gerade am Stein.

Um Teig auszurollen, kneten oder was auch immer, empfehle ich euch Semola (also italienisches Hartweizengrieß) zu nehmen. Damit pappt nichts am Teigschieber und auch nichts auf der Arbeitsfläche an.

Mit meiner Vermutung hatte ich recht. Die Schiacciata war richtig lecker aus dem Ofen. Den Teig hatte ich für zwei Fladen aufgeteilt, da es mir sonst doch recht groß erschien. Wie bei einem italienischen Fociaccia auch werden mit den Fingern dann Dellen hineingedrückt, das Ganze dann mit Öl bestrichen und anschließend etwas Meersalz darüber gestreut. Man kann sogar noch mehr machen und Rosmarin dazu nehmen oder mit Gemüse und frischen Kräutern diese Bilder darauf malen (den Fachausdruck kenne ich nicht, aber ihr wisst bestimmt, was ich meine).

Beilagen zur toskanischen Variante der Focaccia

Zum Schiacciata könnt ihr einfach super ein wenig Öl reichen oder Dipps, wie zum Beispiel unser pikanter Datteldip. Klassische Kräuterbutter geht natürlich auch oder ihr macht die Oliven in Tomatensauce als Beilage dazu.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dann machen die Italiener aus ihrer Schiacciata eine Art Sandwich. Das Brot wird aufgeschnitten, dann kommt leckerer Schinken oder Mortadella mithinein, geschnittener Mozzarella und Pesto. Ich denke, dass kann sich sehen lassen.

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Schiacciata

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Schiacciata ist, ähnlich wie eine Focaccia, ein Fladenbrot aus der Toskana. Sie wird mit Öl und Salz bepinselt, bevor es in den Ofen geht. Wir haben für unser Rezept von der Schiacciata den Pizzaofen benutzt.
Gericht Brot
Land & Region Italien
Keyword Schiacciata
Zubereitungszeit
10 Minuten
Kochzeit
10 Minuten
Gesamtzeit
1 Stunde 50 Minuten
🥕 Zutaten für das Rezept
2 Fladen á 20*10cm
  • 200 g Mehl Tipo 00 alternativ Type 405
  • 300 g Manitoba Mehl alternativ Type 550
  • 340 g Wasser
  • 3 g Hefe
  • 5 g Salz
  • 5 g Honig
  • 20 g Olivenöl
  • Semola

🥘 Zubereitung

  • Die Zutaten zu einem Teig verkneten und diesen für 90 Min. gehen lassen.
  • Anschließend den Teig nehmen und drei Mal falten. Teilt ihn in der Mitte einmal auf, sodass ihr zwei Teigfladen erhaltet. Eine Fläche mit Semola bestreuen und die beiden Fladen darauf legen und weitere 30 Min. gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Pizzaofen aufheizen, sodass er gut 230°C hat.
  • Mit den Fingern typische Dellen in die Schiacciata machen und anschließend mit Öl bestreichen. Wer mag, kann auch noch grobes Salz darüber streuen (Kräuter gehen auch).
  • Den Fladen auf die Pizzaschaufel nehmen und im vorderen rechten Eck des Pizzaofens backen. Dabei immer wieder drehen. (Die Leistung des Pizzaofens um ein Viertel reduzieren.)
  • Wenn die Schiacciata überall rundherum schön gebräunt ist, dann könnt ihr sie einmal rausnehmen und auf dem Boden etwas klopfen. Hört sich der Brotboden hohl an, ist sie durchgebacken.

Loss et üch schmecke.

Uns ist noch wichtig: Auf den Inhalt dieses Beitrags wurde seitens unseres Auftraggebers zu keiner Zeit Einfluss genommen, dieser wurde von uns verfasst und entspricht zu 100% unserer eigenen Meinung.
Theres von gernekochen.de
Dieser Beitrag kommt von:

Theres

Frau Gernekochen ist in Leben 1.0 Lehrerin an einer Gesamtschule, mit viel Liebe zu Ihrem Beruf.

Auf Gernekochen.de ist sie der Chef oder vielmehr die Chefin an der Kamera. Alle Fotos, die ihr hier findet, hat Theres geknipst (bis auf gaaaaanz wenige Ausnahmen). Da sie damit aber nicht mal ansatzweise ausgelastet ist, kümmert sie sich um den Auftritt auf Pinterest.

Zusätzlich ist sie auch das Gesicht in den Instagram Stories und bereichert unseren Content mit vielen leckeren Rezepten.

Ihre Vorlieben liegen in der italienischen Küche. Aber auch Kuchen und Gebäck aller Art oder Schmorgerichte, wie ihr unübertroffenes Gulasch, gehören zu ihren Steckenpferden.

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