Spinnenkekse – spider cookies – zu süß zum Gruseln

Na, wer ekelt sich noch so vor Spinnen wie ich??? Wobei ich das ein wenig revidieren muss… Erstens sind unsere Spider Cookies/Spinnenkekse zu süß, um gruselig zu sein. Zweitens ekele ich mich nur vor diesen fetten Viechern, die kleinen Dünnen sind ok, damit komme ich klar. Je älter ich werde, um so häufiger erzähle ich vom Krieg umso egaler werden mir die Dinger. Erst letztens sollten meine Schüler ihre Fächer aufräumen als das Gekreische groß wurde. Hatte sich doch tatsächlich in eine von den Kisten am Duden eine fette Spinne häuslich eingerichtet (in die Schulbücher wurde anscheinend schon lange nicht mehr seitens des Schülers reingeschaut). Also blieb mir nichts anderes übrig als Contenance bewahren, den eigenen Ekel beiseite schieben, selber nicht in Panik geraten, sondern die starke Lehrerin mimen: Kiste geschnappt, zum Fenster gegangen, Duden mit spitzen Fingern angepackt, aus dem Fenster gehalten, dreimal auf den Rahmen geschlagen und -schwupps- war es weg, das Viech.

spinnenkekseEs geht also. Da jetzt die Halloween-Zeit naht (ich könnte jetzt was sagen zu dem Halloween-Quatsch, das ich St. Martin deutlich besser und wichtiger finde, aber letztendlich kann man dem ja nicht mehr entrinnen – Danke, Amerikanisierung!), wollte ich etwas machen, was schon zum Backen ist, aber eben auch deutlich im Halloween verankert ist. Beim Stöbern auf Pinterest (hier geht es übrigens zu unserem Profil) bin ich auf diese lustigen Kekse gestoßen. Also ran ans Werk und Spinnen gezaubert. Wichtig ist noch zu erwähnen: Bei unseren Spinnenkeksen handelt es sich um eine seltene Krefelder Spinnenart. Diese hat nur sechs statt der acht Beine, sie zählt trotzdem zu den Arachniden.

Spinnenkekse

Spinnenkekse

Unsere Spinnenkekse kommen passend zur Halloweenzeit. Wen gruselt es auch schon?

Gericht Kuchen
Länder & Regionen Amerikanisch
Keyword cookies, halloween, spider, spinnenkekse
Zubereitungszeit 10 Minuten
Kochzeit 40 Minuten
Gesamtzeit 50 Minuten
Portionen 24

Zutaten für das Rezept

  • 115 g Butter weich
  • 200 g Erdnussbutter cremig
  • 75 g Zucker Muscovado, alternativ braun
  • 100 g Zucker normal
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • 1 Ei
  • 200 g Mehl
  • 0,5 TL Backpulver
  • 0, 5 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 24 runde Pralinen oder Erdnussbuttercups
  • 135 g Kuvertüre zartbitter
  • 48 Zuckeraugen

Zubereitung

  1. Butter und Erdnussbutter verrühren. Dann den Zucker zufügen.
  2. Vanille-Extrakt und Ei hinzugeben.
  3. Mehl, Backpulver und Natron sowie Salz hinzugeben und zu einem Teig rühren.
  4. Mit einem EL etwas Teig abstechen und zu einer Kugel rollen. Diese dann auf ein Backblech mit Backpapier setzen.
  5. Für 10 Minuten bei 175°C backen.
  6. Rausnehmen und mit einem Holzlöffel oder kleinem Glas ein Loch in die Mitte drücken für die spätere Praline, für weitere 20 Minuten backen.
  7. Aus dem Ofen nehmen und laurwarm auskühlen lassen.
  8. Dann die Pralinen in das Loch setzen, damit sich die Schokolade noch leicht schmelzend mit dem Keks verbindet.
  9. Kuvertüre schmelzen und mit einem Spritzbeutel die Beine auf die Kekse spritzen.
  10. 10. Mit der Kuvertüre die Augen an die Pralinen kleben.

Zubereitung im Thermomix®:

  1. Butter und Erdnussbutter in den Mixtopf geben, 20 Sek./St. 2 verrühren.
  2. Vanille-Extrakt und Ei hinzugeben, ebenso Mehl, Backpulver, Salz und Natron. Auf St. 3/1 Min. verrühren und dann mit Schritt 4 oben weiter verfahren.

Loss et üch schmecke!

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