Christbaumkugeln – Pralinen zum Vernaschen

    Eins vorweg: Ob diese Christbaumkugeln tatsächlich am Weihnachtsbaum halten, weiß ich nicht. Aber das diese weihnachtlichen Pralinen super lecker sind, das weiß ich definitiv. Deshalb würden sie wahrscheinlich auch gar nicht lange am Weihnachtsbaum hängen bleiben (zumal sie gekühlt werden müssen).

    Die Christbaumkugeln sehen komplizierter aus als es eigentlich ist. Es braucht auch nur wenige Zutaten. Und wer es richtig weihnachtlich haben möchte, der kann statt der Kakaokekse auch Spekulatius nehmen. Ob jetzt Butter- oder Gewürzspekulatius, das bleibt jedem selbst überlassen.

    Feinarbeiten an den Christbaumkugeln

    Der schwierigste Part an den Christbaumkugeln (vielleicht stelle ich mich einfach auch nur an und bin einfach motorisch nicht geeignet filigrane Patisseriearbeiten zu erledigen) war die geschmolzene Schokolade und die Deko daran zu bringen. Nicht, dass sie nicht hält, aber das die Schokolade ausreichend abtropfen kann, damit sich eben nicht so ein Standfuß bildet, war für mich eine Herausforderung.

    Christbaumkugeln

    Da die Christbaumkugeln ja angefroren werden, wird die Schokolade relativ schnell aushärten, was dazu führt, dass man mit der Deko sehr schnell sein muss. Ansonsten wird das nämlich nichts mehr mit dem Anbringen der selbigen.

    Als Aufhänger für die Christbaumkugeln habe ich Peanut Butter Cups in der Miniversion genommen. Ich hoffe, euer Supermarkt hat die bei sich im Angebot, ansonsten kann man die auch völlig problemlos über das Internet beziehen. Den Haken zum Festmachen sind einfache Fruchtgummischnüre, die ich zurecht geschnitten und auf die geschmolzene Schokolade gesetzt habe.

    Wie ihr die Christbaumkugeln verziert, bleibt euch überlassen. Es gibt ja, gerade zur Weihnachtszeit, auch unfassbar viele Dekosachen. Ob man die jetzt damit bestreut oder mit feinem Puder nach dem Erhärten bepinselt oder mit Stiften, die Lebensmittelfarbe beinhalten, selber anmalt. Eurer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

    Christbaumkugeln

    Ihr müsst natürlich auch keine weiße Schokolade für die Christbaumkugeln nehmen. Auch Schokolade kann man einfärben, z.B. in rot oder grün. Es würde mich sehr freuen, wenn ihr uns schreibt oder Fotos schickt, solltet ihr sie nachgemacht haben.

    Noch mehr Ideen für Naschereien

    Und wer nach diesem Rezept für die Christbaumkugeln noch mehr Lust auf Pralinen zur Weihnachtszeit bekommen hat, der findet hier alle unsere bisherigen Rezepte:

    Christbaumkugeln – Pralinen zum Vernaschen

    Aus Keksen und Schokolade hergestellte Pralinen, die mit Schokolade überzogen und anschließend verziert werden. Sie sehen hinterher aus wie Christbaumkugeln.

    Gericht Süßigkeiten
    Länder & Regionen Deutsch
    Keyword Christbaumkugeln
    Zubereitungszeit 10 Minuten
    Kochzeit 1 Stunde
    Portionen 20 kleine Christbaumkugeln

    Zutaten für das Rezept

    • 40 Kakaokekse geht auch: Spekulatius
    • 220 g Frischkäse Natur, Doppelrahmstufe
    • 400 g Kuvertüre weiß
    • Dekomaterial Perlen, Sterne, etc.
    • Peanut Butter Cups
    • Fruchtgummischnüre
    • Schaschlikspieße oder Zahnstocher

    Zubereitung

    1. Die Kekse mit einer Küchenmaschine kleinschreddern. Alternativ in einen Frischhaltebeutel geben und mit der Teigrolle kleinmachen.

    2. Den Frischkäse mit den Kekskrümeln verrühren. Einen Teelöffel oder Esslöffel nehmen und von der Masse etwas abnehmen (möglichst immer die gleiche Menge) und in der Hand zu einer Kugel formen.

      Die Kugeln in eine Schüssel oder Ähnliches geben und für 30 Min. in den Tiefkühler geben.

    3. In der Zwischenzeit die Kuvertüre schmelzen und in ein Gefäß geben, in dem man die Kugeln nachher auch untertauchen kann.

    4. Die Streuartikel in Schüsseln verteilen und die Peanut Butter Cups einmal mit dem Zahnstocher/Schaschlikspieß durchstechen.

    5. Die Christbaumkugeln aus dem Gefrierschrank holen. Auf den Zahnstocher bereits einen Peanut Butter Cup setzen (schmale Seite ans Ende), diesen ganz nach oben schieben und dann in eine Christbaumkugeln stechen. Zwischen Peanut Butter Cup und Kugel sollte gut ein daumenbreiter Abstand sein.

      Die Kugeln nun in die geschmolzene Kuvertüre tauchen, abtropfen/leicht schleudern, und dann mit der Wunschdeko verzieren. Den Peanut Butter Cup nach unten schieben, die Christbaumkugel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und aushärten lassen.

    6. Wenn alle Kugeln verziert sind, nehmt ihr die Schnüre und schneidet sie so auseinander, dass ihr damit wunderbar kleine Ösen biegen könnt. Den Peanut Butter Cup von oben leicht anschmelzen (ich habe ein Feuerzeug genommen) und die Schnur als Öse geformt darauf stecken, aushärten lassen.

    7. Die Christbaumkugeln, sofern ihr sie nicht direkt vernascht, im Kühlschrank aufbewahren.

    Loss et üch schmecke.

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