Chinesisches Rindfleisch mit Zwiebeln und Erinnerungen aus meiner Kindheit

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Letztes Wochenende gab es bei uns einen Klassiker aus der chinesischen Küche… Rindfleisch mit Zwiebeln. Also, ob das jetzt wirklich ein Klassiker der chinesischen Küche ist, oder eher ein Klassiker dessen, was wir als chinesische Küche kennen, das überlasse ich euch ;-). Für mich ist es zumindest ein Klassiker, den mein Vater früher schon häufig gekocht hat. Er hatte vor Jahren oder eher Jahrzehnten mal als Aushilfe in einem Chinarestaurant gearbeitet und den Köchen dort fleißig über die Schulter geschaut. So entstand wahrscheinlich auch seine große Vorliebe für die chinesische Küche, die er auch an mich vererbt hat.

Bereits vor 25 Jahren und mehr, als China Restaurants bei uns noch rar gesät waren, gab es bei uns dieses Gericht. Um genau zu sein hatte ich zwei Favoriten, die es dann auch, zu meiner Freude, häufiger gab: Das eben genannte Rindfleisch mit Zwiebeln und Hähnchen mit Erdnusssoße… Beides könnte ich noch heute fast täglich essen und liebe es einfach. Eine Variante meiner Leibspeise mit der Erdnusssoße findest du übrigens hier:

Hähnchen mit Erdnusssoße

Unsere neue Wokpfanne von Berndes

Aber jetzt zurück zum eigentlichen Rezept, dem chinesischen Rindfleisch mit Zwiebeln. Wir haben damit nämlich unseren neuen Wok von Berndes eingeweiht! Er stammt aus der Reihe „ALU INDUCTION SMART“ und kommt mit einer Keramikbeschichtung daher, welche einige Vorteile bietet, von denen ich mich auf zwei konzentrieren möchte… Zum einen finde ich (ist zumindest meine persönliche Meinung) helles oder weißes Kochgeschirr immer besonders schön, wenn man es auf den Tisch stellen möchte. Wir haben hier ein sehr dunkles Gericht, was durch den weißen Wok toll aussieht. Genauso ist es bei einem bunten Thai Curry, es kommt schon optisch richtig gut zur Geltung. Aber der größere Vorteil der Beschichtung liegt darin, dass sie besonders hart, kratzfest und hitzebeständig ist. Gerade wenn ich in einer Wokpfanne arbeite, koche ich mit einer sehr hohen Hitze, um Sachen sehr kurz aber scharf anzubraten. Das macht in diesem Wok wirklich Spaß und auch die Größe ist ideal um 4-6 Personen satt zu bekommen! Ganz nebenbei ist er natürlich für alle Herdarten geeignet, wie der Name schon verrät, auch für Induktion ;-)!

Essen mit Freunden

Damit wir auch die Größe schön ausnutzen können, haben wir uns noch mit meinem besten Freund verabredet, der mit seiner Lebensgefährtin und ihrer Tochter zum Essen gekommen ist. Es war ein wirklich schöner Tag, den wir mit den Hunden im Freibad begonnen haben… Hunde im Freibad? Ja, richtig gehört. In Leverkusen wird zum Ende der Freibadsaison eben dieses für Hunde geöffnet. So hatten unsere Vierbeiner erst Spaß im Wasser und wir fünf haben es uns anschließend kulinarisch gut gehen lassen und den Tag unter lieben Freunden genossen. Da passt chinesisches Essen nämlich extrem gut. Wenn man vorher ein bisschen vorbereitet ist das eigentliche „Kochen“ in wenigen Minuten erledigt und ich würde behaupten das chinesische Rindfleisch mit Zwiebeln hat vielleicht 10 Minuten gebraucht und dann wurde der Wok auf den Tisch gestellt.

Aber genug davon, jetzt wollt ihr doch hoffentlich oder bestimmt, das Rezept haben:

Chinesisches Rindfleisch mit Zwiebeln

Wir lieben die asiatische Küche und chinesisches Rindfleisch mit Zwiebeln ist ein Klassiker, den ich schon aus meiner Kindheit kenne und liebe!

Gericht Fleisch, Hauptgericht
Länder & Regionen Chinesisch
Keyword Rindfleisch mit Zwiebeln
Zubereitungszeit 15 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Portionen 8

Zutaten für das Rezept

Zutaten für Marinade und Fleisch:

  • 700 g Rindfleisch z.B. Hüfte
  • 3 EL Sojasauce
  • 3 EL Reiswein
  • 2 EL Speisestärke
  • 1/2 TL Zucker
  • 1/2 TL geröstetes Sesamöl

Zutaten für Soße und Gemüse:

  • 8 Zwiebeln kleine
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 handvoll Sojasprossen frisch
  • 5 EL Sojasauce
  • 1 EL süße Sojasauce
  • 1 EL Agavendicksaft oder Zucker
  • 200 ml Rinderbrühe
  • Speisestärke
  • Salz
  • Erdnussöl

Zubereitung

  1. Pariert das Fleisch und scheidet es erst mit der Faser in ca. 4 cm breite Stränge um diese danach dann gegen die Faser in ganz dünne Scheiben zu schneiden (maximal 3-4 mm).
  2. Rührt alle übrigen Zutaten der Marinade zusammen und gebt dann das Fleisch hinein und vermengt es gut, damit das ganze Fleisch etwas von der Marinade aufnehmen kann. Das lasst ihr dann für mindestens 2-3 Stunden ziehen. In der Regel mache ich es so, dass ich es morgens vorbereite, wenn wir es Abends essen wollen.
  3. Zwiebeln schälen, halbieren, die Hälften dann in 3 Stücke scheiden und die Frühlingszwiebeln abspülen, trocken und in dünne Ringe schneiden.
  4. Sojasproßen kurz unter fließendem Wasser abspülen und in einem Sieb abtropfen lassen.
  5. Sojasauce, süße Sojasauce, Rinderbrühe und Agavendicksaft verrühren und dann den Knoblauch hinein pressen.
  6. Den Wok auf höchster Stufe aufheizen, etwas Erdnussöl hinein und das Rindfleisch nach und nach darin ganz kurz anbraten (vielleicht 30 Sekunden-1 Minute). Wirklich nicht alles auf einmal hinein geben, sondern immer ca. 2 EL Rindfleisch kurz anbraten und dann das Fleisch in eine Schüssel geben. Es sollte ganz leicht Röstaromen bilden und mehr nicht. Ruhig ab und zu etwas Erdnussöl nachschütten.
  7. Danach den Herd auf 3/4 der Hitze stellen und die Zwiebeln in den Wok geben und unter rühren für eine Minute andünsten und dann mit der Soße ablöschen. Dies lasst ihr dann für 3-5 Minuten köcheln, bis die Zwiebeln die gewünscht Konsistenz haben. In dieser Zeit könnt ihr 1 gehäuften TL Speisestärke mit 1 EL Sojasauce in einer kleinen Schale vermengen.
  8. Nun die Sproßen mit in den Wok geben, das Fleisch dazu und alles gut durchrühren. Wenn es etwas zu flüßig sein sollte, könnt ihr es mit der Speisestärke-Sojasaucenmischung leicht andicken. Aber nicht alles auf einmal. Immer unter köcheln etwas einrühren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Rezept-Anmerkungen

Bei den Sojasproßen kann ich leider keine Angaben zum Gewicht machen und kaufe diese immer im Asialaden nach Gefühl und habe noch nie auf das Gewicht geachtet. Zumal es hier auch davon abhängt, wie gerne ihr sie mögt. Wenn ihr sie nicht mögt, lasst sie einfach weg.

Dazu servieren wir natürlich Reis! Wie ihr den zubereitet, habe ich jetzt nicht extra erwähnt.

Loss et üch schmecke.

Auf den Inhalt dieses Rezeptes wurde seitens Berndes zu keiner Zeit Einfluss genommen, dieses wurde zu 100% von uns selbst entwickelt.

Aufgrund des Inkrafttretens der Datenschutz Grundverordnung am 25.05.2018, haben wir die Kommentarfunktion vorerst deaktiviert. Wenn ihr Anregungen, Fragen oder auch Kritik habt, meldet euch einfach bei uns: info@gernekochen.de

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