Asiatischer Schweinebraten

Schweinebraten Asia mit Senfkartoffeln und Zuckerschoten

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6. Juli 2016
Asiatischer Schweinebraten

Was haben Geologen mit einer Schweinezucht zu tun? Vermutlich denken die meisten von euch jetzt: Äh, nichts! Tja, leider falsch gedacht. Der Potsdamer Sauenhain wird nämlich von zwei Geologen betrieben. Axel Penndorf und Clemens Stromeyer haben sich der Zucht von Schweinen verschrieben und halten ihre Tiere so, wie sie vor 100 Jahren noch gehalten wurden, nämlich als Weideschweine. Dazu haben sie in Potsdam eine alte Apfelplantage gepachtet und diese mit Bunten Bentheimern und Landrasse besiedelt. Und die wühlen, suhlen und futtern sich das ganze Jahr durch diesen Hain. Wer also leckeres und artgerecht gehaltenes Schweinefleisch haben möchte, der wird beim Potsdamer Sauenhain sehr zufrieden sein. 
Wir haben uns aus der Schweinebox, die wir erhalten haben, einen Schweinebraten ausgesucht und diesen asiatisch angehaucht. Wir hätten nicht gedacht, dass der Braten so lecker schmeckt. Bei den Senfkartoffeln waren wir auch sehr überrascht, weil sie nämlich nicht nur hervorragend zum Braten passen, sondern auch noch hochinteressant im Geschmack. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich den Schweinebraten ein wenig zu lange (wirklich nur ein oder zwei Minuten) unter dem Grill liegen gelassen habe. Also vorsichtig sein ;-) .

Zutaten für das Rezept vom Schweinebraten:

  • ca. 1,5 kg Schweinebraten
  • 1 TL Pimentkörner
  • 1 TL Chiliflocken
  • 0,5 TL Sternanis, gemahlen
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 6 Zwiebeln
  • 1,5 kg neue, kleine Kartoffeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • 100 g körniger Senf
  • 250 g Zuckerschoten
  • 1 Bio-Zitrone
  • Oregano
  • 3 EL Honig
  • 3 EL Senf
  • 3 EL Sojasauce
  • Butter
  • 3 EL gehackte Mandeln

Zubereitung:

  1. Fleisch waschen und trocken tupfen. Den Ofen mit Ober-/Unterhitze 150°C vorheizen.
  2. Chili, Anis, Piment, Salz in einem Mörser sehr fein reiben und damit den Schweinebraten von allen Seiten einreiben. Habt ihr auch noch eine Schwarte auf dem Braten, dann schneidet den bitte ausreichend tief ein.
  3. Zwiebeln schälen und halbieren. Beides zusammen in eine tiefe Form geben und im Ofen für 2-2,5 Stunden schmoren lassen.
  4. Kartoffeln in eine Schüssel geben, 2 Zehen Knoblauch fein hacken, Olivenöl, Senf und 1,5 TL Salz hinzufügen und alles gut miteinander vermengen. Gebt die Kartoffeln nach einer Stunde Garung im Ofen zu dem Schweinebraten. Gebt nach und nach 250 ml Wasser dazu.
  5. Die Bohnen putzen und in kochendem Wasser 4 Min. blanchieren, anschließend kalt abschrecken.
  6. Aus dem Honig, Senf und der Sojasauce eine Glasur herstellen und den Braten 30 Min. vor Ende der Garzeit von allen Seiten damit bestreichen.
  7. Die Zitrone reiben und auspressen, die restlichen Knoblauchzehen in dünne Scheiben schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne heiß werden lassen, darin die Mandeln und den Knoblauch anschwitzen, die Bohnen und den Oregano dazu geben, gut durchschwenken. Zitronensaft und -abrieb dazu geben. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
  8. Braten und Kartoffeln aus dem Ofen holen. Den Braten anschneiden und zusammen mit den Bohnen und den Kartoffeln servieren.

Loss et üch schmecke.

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05.07.2016
Gernekochen
Guido Weber Das Licht stand sehr tief und aufgrund des Vollmondes und der guten und natürlichen Ernährung des Schweins kommt es zu diesem Effekt, das sogenannte Touristenbraun entsteht eben nicht, wie der Name vermuten lässt durch zu langes liegen unter der unterschätzten Sonne oder auch dem Grill bei Fleisch, sondern es liegt tatsächlich an den genannten Gründen... Mutter Natur ist manchmal einfach verrückt ;-)
Kommentar
05.07.2016
Gernekochen
Guido Weber Das Licht stand sehr tief und aufgrund des Vollmondes und der guten und natürlichen Ernährung des Schweins kommt es zu diesem Effekt, das sogenannte Touristenbraun entsteht eben nicht, wie der Name vermuten lässt durch zu langes liegen unter der unterschätzten Sonne oder auch dem Grill bei Fleisch, sondern es liegt tatsächlich an den genannten Gründen... Mutter Natur ist manchmal einfach verrückt ;-)
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05.07.2016
Gernekochen
Guido Weber Das Licht stand sehr tief und aufgrund des Vollmondes und der guten und natürlichen Ernährung des Schweins kommt es zu diesem Effekt, das sogenannte Touristenbraun entsteht eben nicht, wie der Name vermuten lässt durch zu langes liegen unter der unterschätzten Sonne oder auch dem Grill bei Fleisch, sondern es liegt tatsächlich an den genannten Gründen... Mutter Natur ist manchmal einfach verrückt ;-)
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05.07.2016
Gernekochen
Danke! :-)
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05.07.2016
Gernekochen
Danke! :-)
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05.07.2016
Gernekochen
Danke! :-)
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04.07.2016
Heini Kasuppke
Toll!!!!
Kommentar
04.07.2016
Heini Kasuppke
Toll!!!!
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04.07.2016
Heini Kasuppke
Toll!!!!
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04.07.2016
Gernekochen
Es scheint mir gerade so, als wäre Geologie jetzt einfach nicht so spannend...
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04.07.2016
Gernekochen
Es scheint mir gerade so, als wäre Geologie jetzt einfach nicht so spannend...
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04.07.2016
Gernekochen
Es scheint mir gerade so, als wäre Geologie jetzt einfach nicht so spannend...
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04.07.2016
Benjamin Pluppins
Das ist es!
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04.07.2016
Benjamin Pluppins
Das ist es!
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04.07.2016
Benjamin Pluppins
Das ist es!
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04.07.2016
Gernekochen
Danke dir!
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04.07.2016
Gernekochen
Danke dir!
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04.07.2016
Gernekochen
Danke dir!
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04.07.2016
Michaela Hoechst-Lühr
Toller Aritkel auf dem Blog!
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04.07.2016
Michaela Hoechst-Lühr
Toller Aritkel auf dem Blog!
Kommentar
04.07.2016
Michaela Hoechst-Lühr
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04.07.2016
Thomas Hah
Super tolles Fleisch!
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04.07.2016
Thomas Hah
Super tolles Fleisch!
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04.07.2016
Thomas Hah
Super tolles Fleisch!
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