AUS DEM GARTEN UND MEHR

Oma Sophies Krautsalat

30. Juni 2016
Krautsalat

Kulinarisch gesehen, habe ich an meine Oma Sophie (gaaaanz wichtig: Soffie gesprochen) nur wenige Erinnerungen. Oma hat drei Dinge gemacht, an die ich mich gerne erinnere. Eines davon haben wir euch heute mitgebracht, nämlich den Krautsalat. Das andere waren Feldhühner und süße Zwiebeln zu Mettbrötchen. Und obwohl ich Feldhühner nach ihrem Tod schon wieder gegessen habe, es ist trotzdem nicht das Gleiche. Oma hat es immer besser gemacht (Tut mir leid, Mama 🙂 ).

Aber auch „traumatische“ Erlebnisse gehören zu den Erinnerungen mit Oma (und ich muss immer schmunzeln, wenn ich daran denke).

OmaIhr Lieblingsbrot war das Paderborner – finde ich ganz furchtbar. Wenn wir bei ihr waren und in jungen Jahren noch Sesamstraße und Sandmännchen geschaut haben, dann gab es eben das Paderborner Brot zusammen mit, ich weiß gar nicht wie das richtig heißt, Konservenwurst. Ich glaube, dass war an sich gute und teure Wurst, aber Oma hat es immer so gut mit uns gemeint, dass sie diesen ekligen Glibber, der sich in der Dose absetzte (wie bei einer Terrine quasi) mit auf das Brot packte. Furchtbar, meine Geschwister und ich schütteln uns immer noch, wenn wir daran denken. Ein anderes traumatisches Erlebnis war Panwurst. Meine Oma kam aus dem Landkreis Schaumburg bei Hannover und als sie bei uns zu Besuch war, da hat sie mit meinen Eltern zusammen Panwurst gemacht. Die freuten sich auch wie Bolle, aber ich fand, dass es einfach unglaublich eklig roch. Die ganze Bude war die nächste Woche eine Panwurst. Ich glaube, da war was mit Pansen drin und bäääääh. Mir krempeln sich immer noch die Fußnägel hoch.

Jetzt aber wieder zum eigentlichen Rezept: Oma Sophies Krautsalat ist total einfach in der Herstellung und er schmeckt fantastisch. Wir haben ihn als Beilage zum BBQ-Dinner mit den Jungs und Thomas von Bacon zum Steak gemacht. Und sowohl als normale Beilage als auch auf dem pulled-pork-Burger war er super lecker.

Zutaten für das Rezept (Krautsalat):

  • 1 Weißkohl
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Tasse Zucker
  • 1,5 Tassen Essig
  • 3/4 Tasse Öl
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Selleriesalz
  • 1 TL Senfkörner

Zubereitung:

  1. Den Weißkohl in Streifen schneiden. Wer es sich einfach machen möchte, der nimmt den Gemüsehobel und schneidet ihn in die gewünschte Dicke.
  2. Die Zwiebeln in Würfel schneiden und zu dem geschnitten Weißkohl geben.
  3. Die Tasse Zucker über den Kohl und die Zwiebeln verteilen.
  4. Alle anderen Zutaten in einen Topf geben und einmal aufkochen lassen (oder in eine Schüssel und in der Mikrowelle erhitzen).
  5. Das Dressing noch heiß auf den Salat geben und nun alles für ein paar Minuten gut durchkneten.
  6. Zur Seite stellen und einen halben Tag ziehen lassen. Ihr könnt den Krautsalat aber auch schon schneller essen.

Loss et üch schmecke.

Schon mal was von Wonuts gehört? Nein, dann müsst ihr morgen bei den Jungs vorbeischauen. Die verraten euch, was es mit diesen kleinen Köstlichkeiten auf sich hat.

Das Geschirr aus der Reihe BBQ-Passion wurde uns freundlicherweise von Villeroy & Boch als Leihgabe zur Verfügung gestellt.

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6 Kommentare

  • Antworte Torsten Wett 30. Juni 2016 um 6:51

    Der Salat ist direkt zu meinem Favorit geworden. Besser geht kaum !!!

  • Antworte Sibel Arend 30. Juni 2016 um 16:17

    Ich nehme einfach mir mal die hintere Schüssel, das auf Deinem Teller sollte Euch allen anderen ja reichen 😛

    • Antworte Gernekochen 30. Juni 2016 um 18:30

      Vielleicht tauschen wir einfach?! 😉

    • Antworte Sibel Arend 30. Juni 2016 um 18:31

      Also, ich fand die Portion der hinteren Schüssel ganz okay für mich allein 😛

    • Antworte Gernekochen 30. Juni 2016 um 18:32

      Kannst du haben… Gegen die selbe Menge an gebackenen Blumenkohl 😉

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