ZUM SATTWERDEN

Ossobucco

5. November 2015

Ossobucco stand schon lange auf unserer Nachkochliste. Wir haben es noch nie gegessen gehabt und waren gespannt, wie es uns gefallen würde und vor allem wie es schmeckt. Als wir es dann endlich geschafft haben, unseren Plan auch in die Tat umzusetzen, waren wir von dem Ergebnis etwas überrascht. Das Ossobucco schmeckte lecker, aber kommt Gulasch sehr nah. Deshalb waren wir überrascht und leicht enttäuscht. Vielleicht haben wir aber auch noch nicht DAS Ossobucco-Rezept gefunden.

Dazu gab es ein selbstgemachtes Kartoffelpürree. Lecker!

Zutaten für das Ossobucco Rezept:

  • 4 Rinderbeinscheiben
  • 3 Karotten
  • 1 Scheibe Knollensellerie (ihr könnt einfach Suppengemüse kaufen, da habt ihr dann auch die Karotten dabei)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chili
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 250 ml Weißwein
  • 300 ml Rinderbrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 6 Stängel Thymian
  • 1 Bio Zitrone

Zubereitung:

Die Zwiebel, Karotten, der Sellerie, die Chili und Knoblauch fein würfeln. Die Rinderbeinscheiben bemehlen und in heißem Butterschmalz in einem Bräter drei Minuten von jeder Seite anbraten. Stellt sie zur Seite und gebt in das Bratfett das kleingeschnittene Gemüse und dünstet es an. Schneidet von der Zitrone zwei Streifen der Schale mit dem Sparschäler ab und gebt sie in den Bräter. Mit dem Weißwein alles ablöschen und kurz köcheln lassen. Die Tomaten und die Rinderbrühe in der Mikrowelle aufwärmen (vorher in eine Schüssel geben). Das Fleisch in den Bräter zurückgeben und mit der tomatigen Brühe begießen, das Fleisch sollte leicht bedeckt sein. Thymian und Lorbeer dazugeben und zugedeckt bei 180°C in den Ofen geben. Drei Stunden darin lassen, sollte es zu flüssig sein, nehmt in der letzten halben Stunde den Deckel vom Bräter.

Entnehmt das Fleisch (vorsichtig: Es zerfällt super schnell) und püriert die Sauce leicht an.

Dazu schmeckt selbstgemachtes Kartoffelpürree.

Loss et üch schmecke.

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18 Kommentare

  • Antworte Sarah Thor 5. November 2015 um 9:40

    Soooo lecker!

  • Antworte Antonio Firenze 5. November 2015 um 10:49

    Oh ich würde sagen das Rezept ist ausbaufähig und um 1-2 Zutaten zu ergänzen. 1. Kalb! 2. Etwas Fenchelsaat. 3. Orange statt Zitrone verwenden und den Saft auch. 4. Auf jedenfall Staudensellerie verwenden. 5. abgezogenen, klein geschnittenen Tomaten aufs Röst Gemüse geben. Alles stark einkochen und dann erst mit Weißwein ablöschen. Steh ja nich so auf Dogmen aber da „muss“ eine Gremolata dazu! http://www.thekitchn.com/how-to-make-gremolata-cooking-lessons-from-the-kitchn-193008

  • Antworte Silke Brandt 5. November 2015 um 11:09

    Hallo ich habe Ossobucco schon sehr oft gekocht und mehrere Varianten probiert. Auch nach Originalrezept mit Kalbsbeinscheiben und der dazugehörigen Gremolata. Geblieben bin ich aber bei dieser Variante, die allerdings nicht mehr ´original´ ist 😉 http://ichkochdirwas.blogspot.de/2014/08/zart-geschmorte-beinscheiben-vom.html

  • Antworte Anne Überall 5. November 2015 um 11:56

    Ich habs als Kind ganz gruselig gefunden! Dieser Knochen in der Mitte…buhaaaaa……und recht hast du…ist schon nah am Gulasch.

  • Antworte Sonja Behr-Prisco 5. November 2015 um 12:06

    mein Ossobucco schmeckt gar nie nicht nach Gulasch… falls du ein Rezept möchtest, meld dich 🙂 Wir sind Ossobucco-Süchtige :9

  • Antworte Silvia Caetano 5. November 2015 um 14:27

    Polenta gibt es bei uns, gerne verfeinert mit Thymian. Findest du bei mir auf dem Blog, wenn Du magst.

  • Antworte Lukas 5. November 2015 um 17:32

    Ich finde es auch absolut lecker! Schmorgerichte allgemein…
    Leider steht meine Freundin nicht drauf, somit gibts das nur sehr selten 🙁

  • Antworte Ralf Grzybeck 5. November 2015 um 18:02

    ossobucco wird im orig. mit kalbsbeinscheiben gemacht und da ist der geschmack einzigartig genial…

  • Antworte Malte Adrian 6. November 2015 um 8:18

    Ich würde dafür auch auf jeden Fall Kalbsbeinscheiben verwenden, wie Ralf schon sagte. Du kannst auch mal bei mir schauen, ich habe ein schönes Rezept von Cornelia Poletto im Blog: http://www.malteskitchen.de/ossobuco-nach-cornelia-poletto/

    • Antworte Ralf Grzybeck 6. November 2015 um 9:09

      mit rind auch nicht schlecht, aber kalb gibt nen tollen geschmack und dazu pappadelle …einfach ..ich bekomm hunger…dabei war ich eben meine martinsgans abholen…

  • Antworte Stefan Krick 7. November 2015 um 10:43

    Probier es mal mit Kalb.

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