Der Meateor Helios

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Auch wenn es direkt unten im Beitrag schon steht, ich arbeite in einer Firma der Firmengruppe, die den Meateor Helios entwickelt und gebaut hat und verkauft. Ich bin zwar erst relativ spät zum Team dazu gestoßen, aber durfte und darf meinen Teil dazu beitragen, dass der Meateor Helios so ist wie er ist. Wer die Befürchtung hat, ich sei deswegen befangen oder einfach nicht objektiv, liest am besten erst gar nicht weiter. Ich kann von meiner Seite aus aber sagen, dass ich vor der ersten Benutzung höchst skeptisch war und VIELE Bedenken hatte. Ich schreibe hier nur Dinge, wo ich zu 100% hinter stehen kann und genau so habe ich den Beitrag verfasst.

Eigentlich hat mein Beruf so rein gar nichts mit dem Meateor Helios oder Grillen allgemein zu tun. Die Themengebiete die mich in die Tasten schlagen lassen, sind bedruckte Ordner, Haftnotizen, Register usw., denn darum kümmere ich mich im Leben 1.0, wenn ich nicht gerade meine Freizeit in unseren Foodblog stecke.

Vor gut einem Jahr, habe ich aber das erste Mal gehört, dass ein Unternehmen aus der Firmengruppe, in der ich arbeite, an einem Grill arbeitet… Ich fand dies wahnsinnig interessant und war gespannt, was da auf den Markt kommen wird. Weiter hatte ich das Thema aber nicht verfolgt, da es einfach ein anderes Unternehmen war. Vor ein paar Wochen kam aber auf einmal Bewegung ins Spiel und ich wurde gefragt, ob ich nicht Lust hätte, dem Team zur Seite zu stehen… Darum musste man nicht nicht lange bitten, denn schließlich liegt mir Grillen und Fleisch persönlich deutlich näher als bedruckte Aktenorder ;-)

Ich war Anfangs extrem skeptisch und hatte schon bei den ersten Treffen Bedenken über die verschiedensten Aspekte geäußert. Ich war dann aber überrascht, wie schnell diese gelöst oder sich als haltlos erwiesen haben. Ab da fieberte ich dem Tag entgegen, an dem ich den ersten, fast fertigen, Prototypen testen durfte. Ich war so nervös und aufgeregt, dass das Sandmännchen am Abend vorher scheinbar dachte: „Den lassen wir erstmal selber zur Ruhe kommen…“ Entsprechend unerholsam war dann auch mein Schlaf.

Aber nun ging es ab nach Essen, in die Firmenzentrale. Bepackt mit Fleisch, Messer, Gewürzen und Zubehör fuhr ich los, um den Helios einem kleinen Härtetest zu unterziehen und nach der ersten Stunde war ich vollkommen überzeugt! Ja, auch dieses Gerät hat Nachteile, aber dazu später mehr…. Doch die Vorteile überwiegen und dazu noch dieser geniale Preis von 249 EUR! Für mich war klar, das Gerät hält was es verspricht und ist für die Summe, die aufgerufen wird eine gaaaaaaanz klare Empfehlung! Aber dazu dann jetzt mehr im Detail:

Was gibt es beim Meateor Helios zu bemängeln?

Fangen wir direkt mal mit den negativen Punkten an. Es sind nicht viele und ich kann versprechen, dass an den meisten Punkten bereits gearbeitet wird. Aber der Reihe nach, im Großen und Ganzen gibt es in meinen Augen vier Kritikpunkte:

  1. Bei dünnen Steaks (ca. 1 cm) gibt es das Problem, dass man mit dem Fleisch nicht nah genug an den „Brenner“ kommt. Die 3 stufige Höhenverstellung ist unheimlich praktisch und funktioniert wunderbar. Konstruktionsbedingt reicht diese aber eben nicht weit genug nach oben, für dünne Steaks. Diese bekommt man trotzdem medium und gut gebräunt, wer sein Steak jedoch medium rare möchte, bekommt hier Probleme. Da wir in der Regel auf dickere Steaks zurück greifen, war dies für mich aber eher eine Nebensache. So viel sei aber verraten, dieses Problem lässt sich mit Zubehör lösen, welches gerade entwickelt wird.
  2. Die Fettauffangschale ist eine wirklich tolle Idee, aber hat einen kleinen Haken, wenn man nicht vorsichtig agiert, schwappt das Wasser-Fett-Gemisch schon mal gerne über beim Rein- und Rausziehen der Schublade. Aber dafür gibt es schon eine Lösung… Bei allen Bestellungen, die an die Kunden ausgeliefert werden, liegt eine weitere Schale mit bei, die einfach in die vorhandene Fettauffangschale gelegt wird. Damit ist auch dieses Problem schon gelöst.
  3. Ja, der nächste Punkt ist, der Helios hat nur einen Brenner, auch wenn die Größe Platz für mehr gelassen hätte. Hier kommt aber der Punkt, dass es einfach für diesen Preis wohl nicht zu realisieren ist. Die weitere Fläche wird aber zum einen benötigt um auch große Steaks mit Knochen zubereiten zu können, die in viele andere Oberhitzegrills einfach nicht rein passen und wenn man mit der Hitze etwas runter fährt und auf der untersten Höhe bleibt vergrößert sich durch die Hitzeausstrahlung  auch die nutzbare Fläche zum „normalen“ Grillen. Was aber schön zu sehen ist bei unserem Toastbrottest… Im Vergleich zu den meisten anderen Geräten ist die nutzbare Fläche beim Meateor Helios einfach deutlich größer und das bei fast einem Drittel des Preises.
  4. Burger sind bei dem Rost etwas kompliziert, da man etwas aufpassen muss, dass dieser Anfangs nicht durch das Rost fällt, ich mag meine Burger nämlich relativ locker. Ich gehe aber davon aus, dass da in Zukunft was kommt, um dies zu verbessern.

Es ist also nicht alles perfekt, aber in meinen Augen wurde das Beste heraus geholt und was mich einfach freut, man versucht nicht einer von vielen zu sein, sondern geht seinen eigenen Weg.

Was gefällt uns beim Meateor Helios richtig gut?

Die Liste ist tatsächlich länger als ich ursprünglich dachte, denn so einige Punkte haben für mich erst nach dem ersten Testen richtig Sinn ergeben und ich habe schnell die Vorteile lieben gelernt.

  1. Die Verarbeitung… Sicherlich ist nicht alles perfekt, aber es gibt keine scharfen Kannten und alles macht einen robusten Eindruck. Schön schwer und stabil.
  2. Die Komfort-Schublade mit integrierter Fettauffangschale… Ja, ich gebe zu… Anfangs dachte ich: „Oh toll, eine Schublade… Nice… Wofür?“ Ich war nicht richtig davon überzeugt, da es mir relativ egal war, ob ich das Rost an einem Griff raus ziehe oder die Schublade raus ziehe, aber schon beim ersten Test wurde ich eines Besseren belehrt. Ich weiß nicht, wie ihr es macht, aber entweder salze ich das Fleisch so 20 Minuten vorher oder direkt davor. Wenn dem so ist, lege ich das Grillrost auf den Tisch, Fleisch auf das Grillrost, salze es, nehme das Rost und schiebe es in den Oberhitzegrill, ziehe es raus,  lege es auf den Grill, wende das Fleisch, salze die andere Seite, nehme das Grillrost und schiebe es wieder in den Oberhitzegrill, warte bis es fertig ist und nehme es raus. Dies war die Vorgehensweise die ich genutzt habe und an der ich vorher nicht viel zu bemängeln hatte, bis der Helios kam. Fleisch auf das Grillrost, salzen, Schublade zu, Schublade auf, Fleisch wenden, salzen, Schublade zu, Schublade auf und fertig… Ich muss nichts ablegen, ich habe immer beide Hände frei, gerade bei einer Salzmühle vom Vorteil, kein Salz auf dem Tisch und Grill, und kein Fleischsaft auf dem Grill. Es ist einfach entspannter, auch wenn ich das vorher nicht wirklich glauben wollte. Hinzu kommt, beim Wenden tropft nichts auf den Boden oder den Tisch, da die Fettauffangschale in der Schublade integriert ist und alles auffängt. Anfangs war ich skeptisch, jetzt finde ich sie genial
  1. Der Platz… Auch wenn nicht die ganze Fläche genutzt werden kann um ein krosses Steak zu grillen, bekomme ich hier einfach aber auch ein 800 g Porterhouse-Steak oder ein 700 g T-Bone problemlos drauf geparkt. Ich muss es sogar nicht mal verschieben um an alle Stellen zu kommen. Einmal Wenden und fertig, mehr ist nicht zu tun. Da habe ich bei anderen Grills schon mit einem großen Ribeye erlebt, dass ich es vor dem Wenden einmal von vorne nach hinten drehen musste um ein vernünftiges Ergebnis zu bekommen. Auch das hat mich nie gestört, wenn es aber so ist, wie beim Meateor Helios, ist es einfach entspannter.
  2. Normales Grillen… Ich schmeiße auch gerne mal nur für uns oder 1-2 Gäste den Grill Abends an, einfach weil es schmeckt und schnell geht. Bisher hatte ich auf dem kleinen Balkon einen „normalen“ Gasgrill und einen Oberhitzegrill. Auf dem ersten habe ich Würstchen, Burger, Schweinefleisch usw. gemacht und auf dem zweiten Steaks oder was gratiniert. Auf den Helios bekomme ich aber beides hin. Auf der untersten Schiene bei schwacher bis mittlerer Hitze mache ich locker 5 Würste auf einmal perfekt gebräunt fertig. Auf den anderen Oberhitzegrill passen 2-3, die ich dann immer noch von vorne nach hinten drehen muss, bevor ich sie wende. Seit der Helios bei uns steht, habe ich den normalen Grill in der Ecke nicht mehr angepackt und der Oberhitzegrill steht aktuell in der Kammer. Auch wenn ich das Teil wirklich geliebt habe und immer noch richtig cool finde, aktuell brauche ich ihn nicht.
  3. Die Reinigung… Alle Teile, die in Kontakt mit dem Grillgut kommen, können in die Spülmaschine oder sind auch von Hand schnell wieder sauber. Selbst die Schublade lässt sich herausnehmen und reinigen. Ansonsten fällt nicht viel Dreck an, da durch die Konstruktion eigentlich alles relativ sauber bleibt und ansonsten reicht ein Lappen mit Wasser oder Reiniger.
  4. Die Sicherheit… Da könnte ich jetzt lange über das verwendete Ventil sprechen und welchen Vorteil es hat, aber Sicherheit setze ich einfach voraus, dass der Meateor Helios dann sogar vom TÜV zugelassen wurde, macht das Ganze rund.
  5. Die Pizza… wird auf dem Meateor Helios einfach genial! Der Pizzastein dazu ist später auch als Zubehör erhältlich und ich kann euch sagen, durch die Konstruktion wird die Pizza hier richtig gut!
  6. Die Querbauweise… Dadurch kann die volle Hitze des Brenners ausgenutzt werden. Ich lege das Fleisch nach hinten auf das Rost und habe die volle Power. Bei den Geräten mit Längsbauweise, habe ich vorne am Brenner halt auch einen relativ großen Hitzeverlust.
  7. Der PREIS… Ganz im Ernst… Ich liebe meinen Oberhitzegrill und bin auch froh, dass ich ihn bis jetzt hatte. Aber zu dem Preis gekauft hätte ich ihn mir anfangs nicht. Klar, mit der Nutzung lernt man dazu, versucht andere Dinge und irgendwann lohnt er sich dann auch. Aber beim Meateor Helios hatte ich von Anfang an keine Bedenken. 250 EUR würde ich sofort für das Gerät bezahlen!

Mein Fazit zum Meateor Helios:

Für einen Preis von unter 250 EUR ist das Gerät in meinen Augen eine eierlegende Wollmilchsau! Ich glaube auf dem Markt gibt es keinen so vielseitigen Grill, zu diesem Preis! Ich bin mit den Ergebnissen (egal ob Hühnchen, Bauchspeck, Würstchen oder auch Steak) mehr als zufrieden. Die Reinigung geht leicht von der Hand und auch große Steaks sind kein Problem. Man darf nur nicht den Fehler machen und denken, dass man das komplette Rost zum grillen von Steaks nutzen kann. Aber dies ist auch in der Anleitung richtig beschrieben. Ich kann nur sagen, dass in meinen Augen das Gesamtkonzept einfach stimmt und der Preis ist mehr als fair, das Ergebnis vom Rost überzeugt und schmutzig wird auch nichts. Was will man also mehr? Ganz klare Kaufempfehlung von unserer Seite! Wo ihr den Meateor Helios kaufen könnt? Na HIER!!!!

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