Pasta geht immer. Vor allem dann, wenn man eigentlich einfallslos ist. Und genau dabei ist diese Tomaten-Mascarpone-Sauce mit Hackbällchen entstanden. Ich hatte eigentlich keine Lust auf die große Rumkocherei und habe grobe Bratwürste und Mascarpone in den Einkaufswagen gepackt. Zuhause habe ich nur noch eine Dose Tomaten aus dem Keller geholt (tatsächlich eines der Lebensmittel, die immer da sind) und mich an den Herd gestellt.
Pasta mit Tomaten-Mascarpone-Sauce und Hackbällchen
Das Wichtigste zu Pasta mit Hackbällchen in 30 Sekunden
- Zubereitungszeit: 25 Minuten (10 Min. Vorbereitung, 15 Min. Kochzeit)
- Schwierigkeit: Einfach
- Das Besondere: Die Hackbällchen entstehen aus dem Brät grober Bratwürste – schon perfekt gewürzt, ohne Mischen, Würzen, Kneten.
- Perfekt für: Feierabend, hungrige Familienmäuler, Meal Prep, Lunchbox am nächsten Tag
Pasta mit Hackbällchen in Tomaten-Mascarpone-Sauce ist ein italienisch angehauchtes Pasta-Gericht aus passierten Tomaten, italienischem Doppelrahm-Frischkäse und kleinen Fleischbällchen. Der Trick: Statt klassisch Hackfleisch zu kneten und zu würzen, holst du das Brät einfach aus groben Bratwürsten. Eine ganze Würzschicht weniger Arbeit, dafür mehr Geschmack.
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Herausgekommen ist eine echt tolle Sauce, die wir sogar schon öfter gemacht haben. Und wenn Benni dann noch was für den nächsten Tag einpackt, dann ist das quasi der Nobelpreis.
Was darf bei einer Pasta mit Hackbällchen niemals fehlen?
Abgerundet haben wir es zum Schluss noch mit Parmesan, der eh nie fehlen darf auf Nudeln. Und da haben wir auch noch einen Tipp für euch. Wer schon mal versucht hat, Parmesan zu Raspeln, der weiß, wie mühsam das sein kann. Vor zwei Jahren haben wir uns eine Reibe von Microplane gekauft und würden sie nicht mehr hergeben. Man gleitet wirklich über die Reibe mit dem Lebensmittel und muss sich nicht mehr abmühen.
Das einzige Problem: Immer wenn man dachte, man könnte diese Reibe mit auf das Foto packen, haben wir uns dagegen entschieden, aus ästhetischen Gründen. Jetzt werdet ihr sagen, ja aber, die sind doch ganz hübsch diese Reiben. Ja, sind sie. Denn diese Reiben sind aus der neuen Masterseries von Microplane. Wunderschönes Walnussholz als Griff lassen das Herz höher schlagen. Und ja, sie sind teurer als „normale“ Reiben, aber sie sind es wert, überzeugt euch.
Stehst du auch so auf Pasta wie wir? Dann schau mal hier:
Die wichtigsten Zutaten für Pasta mit Hackbällchen
Die Zutatenliste ist überschaubar – die meiste Magie passiert durch die Bratwurst und das richtige Verhältnis von Tomaten zu Mascarpone:
- Grobe Bratwürste – Das Geheimnis dieses Rezepts. Im Brät stecken schon Salz, Pfeffer, Majoran, manchmal Knoblauch – alles, was du in normales Hack reinkneten würdest. Du sparst dir den ganzen Schritt. Frische grobe Bratwurst vom Metzger ist erste Wahl, aus dem Supermarkt funktionieren Nürnberger oder Thüringer Rostbratwürste genauso gut.
- Passierte Tomaten – Qualität macht hier den Unterschied zwischen „okay“ und „richtig gut“. Italienische Marken in der Glasflasche schmecken intensiver und süßer als die günstige Variante im Tetrapak. Wer Stückiges mag, kann die Hälfte gegen stückige Tomaten austauschen.
- Mascarpone – Italienischer Doppelrahm-Frischkäse aus Sahne, mild und cremig. Gibt der Sauce die Cremigkeit ohne Schwere. Ricotta funktioniert auch, ist aber weniger fett und etwas körniger.
- Zwiebel und Knoblauch – Klassisch fein gewürfelt. Eine mittelgroße Zwiebel reicht, beim Knoblauch lieber eine ordentliche statt einer kleinen Zehe.
- Italienische Kräuter – Eine fertige Mischung aus Oregano, Basilikum, Thymian, Rosmarin tut’s. Frischer Basilikum am Ende drüber macht den Unterschied, ist aber kein Muss.
- Parmesan – Frisch gerieben, nicht aus der Tüte. Eine kleine Reibe lohnt sich, geriebener Parmesan aus der Packung schmeckt einfach nicht gleich.
- Nudeln nach Wahl – Spaghetti sind klassisch, Penne, Rigatoni oder Fusilli halten die Sauce besser. Bei kurzen Nudeln können kleinere Esser auch mit dem Löffel essen.
Tipp: Wenn dir die Sauce zu mild ist, gib eine Prise Zucker und einen Schuss Balsamico dazu. Das hebt die Tomaten geschmacklich nochmal an.
o gelingt deine Pasta mit Hackbällchen garantiert – Tipps für saftige Bällchen und cremige Sauce
Der wichtigste Punkt vorweg: Den Mascarpone immer ganz zum Schluss einrühren und nicht mehr stark kochen lassen. Sonst trennt sich die Sauce und du hast Flocken statt Cremigkeit.
- Brät kalt verarbeiten. Die Bratwürste direkt aus dem Kühlschrank aufschneiden und das Brät zügig in Bällchen formen. Warm wird’s klebrig und schmiert an den Fingern. Wer’s eilig hat, kann die Hände mit etwas Olivenöl einreiben – dann rutscht nichts.
- Bällchen scharf anbraten, nicht totbraten. Drei bis vier Minuten in heißer Pfanne reichen, damit sie außen Farbe bekommen. Innen müssen sie noch nicht durchgegart sein – das passiert beim Schmoren in der Sauce.
- Zwiebeln und Knoblauch nach den Bällchen reinwerfen. So nehmen sie die Aromen aus der Pfanne mit. Vorsicht: Knoblauch verbrennt schnell, lieber Hitze etwas reduzieren.
- Tomaten vorsichtig dazugeben. Sie spritzen gerne. Pfanne kurz von der Platte ziehen oder Hitze runterdrehen, dann reingeben. Spart Putzen.
- Mascarpone zum Schluss, Hitze runter. Einrühren, einmal warm werden lassen, fertig. Nicht mehr kochen.
Was unser Rezept von der 0815-Bolognese unterscheidet: Erstens die Bratwurst-Bällchen, die unfassbar viel Geschmack mitbringen und dabei null Würzarbeit kosten. Zweitens der Mascarpone, der eine simple Tomatensauce in etwas verwandelt, das nach Restaurant schmeckt. Drittens die Zeit – 25 Minuten von „Ich habe Hunger“ bis „Es steht auf dem Tisch“. Theres macht das mittlerweile mit verbundenen Augen.
Falls du Reste hast: Am nächsten Tag schmeckt’s noch besser, weil die Sauce durchgezogen ist. Lauwarm aus der Lunchbox ist mindestens so gut wie frisch.
- Nudeln nach Wahl
- 4 grobe Bratwürste
- 750 ml passierte Tomaten
- 1/2 Becher Mascarpone alternativ Ricotta
- 1 Zwiebel(n)
- 1 Knoblauchzehe(n)
- Olivenöl
- Salz
- Pfeffer
- italienische Kräuter
- Parmesan
🥘 Zubereitung
- Aus den Bratwürsten das Brät entfernen und daraus kleine Kugeln formen.
- Eine Pfanne mit etwas Olivenöl heiß werden lassen und die Hackbällchen darin anbraten.
- Währenddessen den Knoblauch und die Zwiebeln fein würfeln und zu den Hackbällchen geben und mit andünsten.
- Die passierten Tomaten in die Pfanne geben (Achtung, es könnte spritzen, also Hitze runter drehen), den halben Becher Mascarpone unterrühren und mit Salz und Pfeffer sowie den italienischen Kräutern abschmecken.
- Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten und auf einem Teller gemeinsam mit der Tomaten-Mascarpone-Sauce mit Hackbällchen servieren.
- Den Parmesan drüber reiben.
Auf den Inhalt dieses Rezeptes wurde seitens Microplane zu keiner Zeit Einfluss genommen, dieses wurde zu 100% von uns selbst entwickelt.
Hast du Fragen, Anregungen oder auch Verbesserungsvorschläge? Dann schreib uns gerne! Wir freuen uns immer über eure Meinung und nehmen diese sehr ernst! Nutzt dafür einfach die Kommentarfunktion oder schreibt uns eine E-Mail.
Häufige Fragen zu Pasta mit Hackbällchen
Ja, klar. Dann brauchst du etwa 500 g gemischtes Hackfleisch, vermischt mit Salz, Pfeffer, einem Ei, Paniermehl und Kräutern. Die Bratwurst-Variante spart aber den ganzen Schritt – und schmeckt durch die fertige Würzung der Wurst oft sogar intensiver.
Penne, Rigatoni und Fusilli halten die cremige Tomaten-Mascarpone-Sauce besonders gut, weil sich die Sauce in den Rillen verfängt. Spaghetti gehen auch, dann lieber etwas kürzer kochen, damit sie nicht aneinanderkleben.
Ja, einen Tag vorher kein Problem. Mascarpone erst beim Aufwärmen einrühren, sonst wird er beim erneuten Erhitzen schnell körnig. Die Hackbällchen kannst du direkt mitschmoren oder separat in der Sauce wärmen.
Ricotta funktioniert (etwas weniger cremig), Crème fraîche (deutlich säuerlicher) oder Schmand. Wer’s leichter mag, nimmt griechischen Joghurt – das verändert den Geschmack aber Richtung Tomaten-Joghurt-Sauce.
Im Kühlschrank in einer luftdichten Dose zwei bis drei Tage. Mit Nudeln gemischt eher schneller essen, weil die Pasta Wasser zieht und matschig wird. Sauce separat hält länger.
Lust aufs Nachkochen?
Schnapp dir vier grobe Bratwürste, eine Dose Tomaten und einen Becher Mascarpone – und mach dir eine Schüssel Pasta, die nach mehr schmeckt, als sie an Arbeit kostet. Perfekt für Tage, an denen du eigentlich keine Lust auf Kochen hast, aber trotzdem was Anständiges essen willst.
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