Grüner Olivendip ist bei uns die Rettung, wenn das Wetter spontan mitspielt und keiner Lust hat, vorher noch groß einkaufen zu fahren. Ehrlich gesagt kennen wir das Problem zu gut: Die Dips sind so lecker, dass man sich schon halb satt gefuttert hat, bevor das eigentliche Grillfleisch überhaupt auf den Rost kommt. Naja. Passiert uns ständig. Oliven, ein Stück Feta, ein Bund Petersilie, Zitrone, Olivenöl, das haben wir eigentlich immer da. Genau deshalb gibt es diesen Dip bei uns so oft. Wenn du noch mehr zum Schlemmen brauchst, schau dir auch unser Tzatziki an oder den Cremiger Fetadip mit nur vier Zutaten. Wer es lieber rauchig und etwas schärfer mag, ist beim Muhammara: Unser liebstes Paprika Dip Rezept gut aufgehoben.
Grüner Olivendip mit Feta
Das Wichtigste zu grünem Olivendip in 30 Sekunden
- Zubereitungszeit: 10 Minuten
- Schwierigkeit: Einfach
- Das Besondere: Du brauchst nur fünf Zutaten, die meistens sowieso im Kühlschrank stehen, und alles wandert zusammen in den Mixer.
- Perfekt für: den nächsten Grillabend, spontane Gäste oder als Teil einer Meze-Platte.
Grüner Olivendip ist ein mediterraner Dip aus grünen Oliven, Feta und frischer Petersilie. Cremig, salzig, ein bisschen frech. Und fertig, bevor der Grill überhaupt richtig heiß ist.
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Die wichtigsten Zutaten für grünen Olivendip
Grüne Oliven – Das Herzstück vom Dip. Nimm entkernte Oliven aus dem Glas, dann musst du nicht popeln, und greif zu einer Sorte, die dir auch pur schmeckt.
Feta – Sorgt für die cremige, salzige Basis. Am besten echter Schafskäse-Feta mit ordentlich Fett, der lässt sich schön sämig mixen und fällt nicht trocken auseinander. Wer mag, probiert den Käse vorher auch mal als Saganaki – Gebackener Feta.
Petersilie – Bringt Frische und die grüne Farbe rein. Glatte Petersilie schmeckt etwas kräftiger als die krause, beide gehen aber gut.
Zitronensaft – Hebt das Ganze an und nimmt dem Feta die Schwere. Lieber frisch pressen als aus der Flasche.
Olivenöl – Macht den Dip geschmeidig. Über die Menge steuerst du am Ende die Konsistenz, also tröpfchenweise rein und nachtasten.
So gelingt dein grüner Olivendip
Der wichtigste Punkt vorweg: Mix nicht alles auf einen Schlag glatt, sondern taste dich an die Konsistenz heran. So entscheidest du selbst, ob der Dip cremig-fein oder lieber etwas stückig wird.
Drei Dinge machen bei uns den Unterschied:
- Olivenöl nach und nach zugeben. Zu viel auf einmal, und der Dip wird flüssig.
- Erst am Ende salzen. Feta und Oliven bringen schon ordentlich Salz mit. Ein Schuss von der Olivenlake gibt extra Würze, aber da wirklich aufpassen, sonst kippt es ins Versalzene.
- Vor dem Servieren kurz kalt stellen, dann ziehen die Aromen durch.
Was unseren grünen Olivendip von der 0815-Variante unterscheidet: keine getrockneten Tomaten, kein Frischkäse, nur fünf ehrliche Zutaten. Und er ist ein super Resteverwerter. Liegt noch ein Rest schwarze Oliven im Kühlschrank? Tausch einfach einen Teil aus, das gibt eine herbere Note. Dazu reichen wir am liebsten ein warmes Knoblauchbaguette.
- 1 Glas grüne Oliven entkernt
- 250 g Feta
- 1 Bund Petersilie
- Zitronensaft nach Geschmack (ca. ½ Zitrone)
- 2-3 EL Olivenöl
🥘 Zubereitung
- Die grünen Oliven abgießen und gut abtropfen lassen.
- Petersilie waschen, trocken schütteln und die groben Stiele entfernen.
- Oliven, Feta und Petersilie in den Mixer geben.
- Zitronensaft und 2 EL Olivenöl dazugeben und etwa 30 bis 60 Sekunden mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
- Abschmecken und bei Bedarf noch etwas Olivenöl unterrühren. Vor dem Servieren kurz kalt stellen.
Zubereitungsschritte im Thermomix®
- Die grünen Oliven abgießen und gut abtropfen lassen. Petersilie waschen, trocken schütteln und die groben Stiele entfernen.
- Petersilie in den Mixtopf geben und 5 Sek./Stufe 7 zerkleinern. Mit dem Spatel nach unten schieben.
- Oliven, Feta, Zitronensaft und 2 EL Olivenöl dazugeben und 10 Sek./Stufe 5 mixen.
- Konsistenz prüfen. Für einen feineren Dip noch einmal 5 Sek./Stufe 5 mixen, für mehr Geschmeidigkeit etwas Olivenöl ergänzen.
- Abschmecken und vor dem Servieren kurz kalt stellen.
Nährwertangaben pro Portion (ca.)
Häufige Fragen zu grünem Olivendip
Grüne Oliven sind die Basis und schmecken milder und etwas säuerlicher. Schwarze Oliven sind herzhafter, deshalb kannst du ruhig einen Teil austauschen, wenn du es kräftiger magst. Wichtig ist nur, dass sie entkernt sind.
Im Kühlschrank hält sich der Dip in einem geschlossenen Glas gut zwei bis drei Tage. Eine dünne Schicht Olivenöl obendrauf schützt vor dem Austrocknen. Vor dem Servieren einmal durchrühren.
Davon raten wir ab. Feta und Oliven enthalten viel Wasser und werden nach dem Auftauen schnell matschig und wässrig. Lieber frisch und in kleineren Mengen zubereiten.
Zum Grillen, zu frischem Brot, als Aufstrich oder auf einer Meze-Platte. Auch zu Ofengemüse oder gegrilltem Hähnchen macht der Dip eine gute Figur.
Ja. Für eine vegane Variante ersetzt du den Feta durch eine pflanzliche Alternative oder lässt ihn weg und gibst etwas mehr Olivenöl dazu. Dann geht der Dip mehr in Richtung Tapenade.
Lust aufs Nachkochen?
Dann ab in die Küche, der grüne Olivendip ist wirklich in zehn Minuten fertig. Bei uns verschwindet die Schüssel jedes Mal als Erstes vom Tisch, noch bevor das Fleisch vom Grill kommt. Wenn du ihn nachmachst, zeig ihn uns gern auf Instagram unter @gernekochen, wir freuen uns immer riesig über eure Bilder. Und falls du gleich ein ganzes Dip-Buffet planst: In Unsere drei Dips zum Grillen haben wir noch mehr Ideen für den nächsten Grillabend gesammelt. Lass es dir schmecken!
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