Spaghettisalat mit Salami und Mozzarella landet bei uns fast automatisch auf dem Tisch, wenn vom Vortag noch eine Portion Spaghetti übrig ist. Wir kochen immer direkt die ganze Packung Nudeln, das was übrig bleibt, wird gerne von den Kindern genascht. Außerdem sammeln sich sonst die ganzen angebrochenen Packungen, daher, was weg ist, ist weg. Der Spaghettisalat war tatsächlich mal eine Idee als doch mehr übrig blieb als beabsichtigt. Und seitdem machen wir den Salat sehr häufig mit den Resten. So ein Nudelsalat rettet auch stressige Abende, wenn eigentlich keine Zeit zum Kochen bleibt, aber trotzdem etwas Herzhaftes auf den Tisch soll.
Spaghettisalat mit Salami, Mozzarella und Balsamico-Dressing
Das Wichtigste zu Spaghettisalat in 30 Sekunden
- Aktive Zeit: 10 Minuten
- Gesamtzeit: 40 Minuten inklusive optionaler Ziehzeit
- Schwierigkeit: Einfach
- Das Besondere: Bereits gekochte Spaghetti werden mit Salami, Mozzarella, Oliven und frischem Gemüse zu einem herzhaften Nudelsalat ohne Mayonnaise.
- Ideal für: Resteverwertung, Grillabende, Buffets und ein unkompliziertes Essen mit Ciabatta
Der Spaghettisalat kann direkt serviert werden. Nach etwa 30 Minuten Ziehzeit verbinden sich das Dressing und die übrigen Zutaten noch besser miteinander.
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Anders als unser Klassischer Nudelsalat nach Mama kommt hier keine Mayonnaise in die Schüssel, sondern ein Dressing aus Olivenöl, Essig und einer Prise Zucker. Kombiniert mit Salami, Mozzarella und Oliven schmeckt das Ganze fast wie eine Caprese mit Biss. Wenn dir mediterrane Nudelgerichte grundsätzlich liegen, wirst du wahrscheinlich auch unseren Italienischer Nudelsalat mögen, der in eine ähnliche Richtung geht, nur mit anderen Zutaten.
Die wichtigsten Zutaten für Spaghettisalat mit Salami und Mozzarella
Spaghetti – Am besten eignen sich Nudeln vom Vortag, die schon durchgezogen und leicht angetrocknet sind. Frisch gekochte Spaghetti gehen genauso, sollten dann aber vor dem Mischen komplett auskühlen.
Mozzarella – Sorgt für die cremige Komponente im Salat. Nimm einen etwas festeren Mozzarella, der beim Schneiden nicht zu sehr wässert. Super eignen sich auch die kleinen Mozzarellabällchen, da spart man sich noch das Schneiden.
Salami – Bringt Würze und die deftige Note. Italienische Salami mit etwas Fettanteil schmeckt hier intensiver als magere Sorten. Gerne auch welche mit Parmesanmantel wählen.
Balsamico dunkel und Rotweinessig – Die Mischung aus beiden gibt dem Dressing Süße, Tiefe und genug Säure, damit der Salat nicht zu mild schmeckt. Falls du generell gerne mit Essig-Öl-Dressings arbeitest, ist unser Balsamico-Dressing: So einfach und lecker auch für andere Salate ein guter Grundstock.
Oliven – Am besten kernlose grüne oder schwarze Oliven aus dem Glas, wir lieben Kalamata Oliven. Genauso gut gehen aber auch italienische Sorten wie Leccino.
Basilikum – Frisch geschnitten und erst kurz vor dem Servieren untergehoben, damit die Blätter nicht schwarz anlaufen.
Tomaten und Gurke – Sorgen für Frische und Biss. Die Gurke solltest du unbedingt entkernen, sonst gibt sie zu viel Wasser an den Salat ab. Bei den Tomaten reichen normale Salattomaten, kleine Cocktailtomaten machen sich aber genauso gut und sehen auf dem Buffet hübscher aus.
So gelingt dein perfekter Spaghettisalat – Tipps, Tricks und was unser Rezept besonders macht
Der wichtigste Trick bei diesem Spaghettisalat: Nudeln und Dressing brauchen Zeit zum Ziehen. Frisch vermengt schmeckt der Salat oft fad, nach einer halben Stunde im Kühlschrank ist plötzlich alles im Gleichgewicht.
Für dieses Rezept müssen die Spaghetti nicht frisch gekocht werden. Gerade gekochte Nudeln vom Vortag lassen sich hier sinnvoll weiterverwenden. Sie sollten nach dem ersten Essen zügig abgekühlt, abgedeckt und im Kühlschrank gelagert worden sein. Andere Nudelsorten sind ebenfalls möglich. Kurze Nudeln lassen sich leichter mischen und auf einem Buffet portionieren. Die typische Optik dieses Rezepts entsteht allerdings durch die Spaghetti.
Am häufigsten geht es bei der Gurke schief: Wird sie nicht entkernt, macht sie den Salat am nächsten Tag wässrig. Ein Löffel reicht, um die Kerne rauszuschaben. Die Spaghetti sollten außerdem nicht zu weich gekocht werden, sonst zerfällt alles beim Mischen, ein bisschen Biss darf ruhig bleiben. Und das Basilikum am besten wirklich erst kurz vorm Servieren dazugeben, sonst läuft es schwarz an und sieht auf dem Buffet nicht mehr appetitlich aus.
Die Zwiebel sollte für das Dressing sehr fein geschnitten werden. Große rohe Zwiebelstücke würden zwischen den milderen Zutaten schnell zu dominant wirken. Verrühre das Dressing zunächst separat, damit sich Salz, Pfeffer, Oregano und die Prise Zucker gleichmäßig verteilen.
Wenn du nach einem Nudelsalat ohne Mayo suchst, ist genau das hier dein Rezept. Das Essig-Öl-Dressing bleibt auch bei Hitze auf dem Gartentisch stabil, während Mayo-Dressings nach ein, zwei Stunden in der Sonne schnell unangenehm werden. Deshalb landet dieser Salat bei uns öfter auf dem Grilltisch als der klassische Nudelsalat mit Mayo. Falls du noch mehr mediterrane Salate mit Sommer-Feeling suchst, ist unser Bruschetta Salat: Dein sommerlicher Salat für La Dolce Vita eine gute Ergänzung.
Mit Ciabatta kann der Salat als unkompliziertes kaltes Essen serviert werden. Als Beilage passt er gut zu Gegrilltem oder zu einem sommerlichen Buffet. Noch eine andere Nudelsalat-Idee mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum ist unser Caesar Nudelsalat.
Für die Nudeln
- 300 g Spaghetti gekocht (gerne Reste vom Vortag)
Für das Dressing
- 5 EL Olivenöl
- 2 EL Rotweinessig
- 1 EL Balsamico dunkel oder Balsamico-Crema
- 1 Zwiebel
- 1 Zehe Knoblauch
- Salz
- Pfeffer
- Oregano
- 1 Prise Zucker
Für den Belag
- 100 g Salami
- 30 g Oliven ca. 1 Handvoll
- 5 Stängel Stängel Basilikum
- 1 Kugel Mozzarella alternativ kleine Mozzarellakugeln
- 150 g Tomaten
- 1/2 Gurke
🥘 Zubereitung
- Für das Dressing die Zwiebel sehr fein würfeln. Mit 5 EL Olivenöl, 2 EL Rotweinessig, 1 EL Balsamico dunkel, Salz, Pfeffer, Oregano und 1 Prise Zucker verrühren, den Knoblauch dazupressen. Beiseitestellen.
- 300 g gekochte Spaghetti in eine große Schüssel geben. Wer mag, schneidet sie vorher etwas kleiner.
- 100 g Salami in feine Streifen oder Würfel schneiden, 30 g Oliven grob hacken, 5 Stängel Basilikum fein schneiden.
- 150 g Tomaten halbieren, 1 Kugel Mozzarella in Stücke zupfen, 1/2 Gurke halbieren, mit einem Löffel entkernen und würfeln.
- Alle vorbereiteten Zutaten zu den Spaghetti geben, das Dressing darüber verteilen und alles gut vermengen.
- Mindestens 30 Minuten kalt durchziehen lassen, dann servieren, am besten mit einem Stück Ciabatta dazu.
Nährwertangaben pro Portion (ca.)
Häufige Fragen zu Spaghettisalat kurz beantwortet
Im Kühlschrank hält sich dieser Spaghettisalat gut 2 bis 3 Tage, solange er durchgehend kalt gelagert wird. Am besten bewahrst du ihn in einer geschlossenen Dose auf, damit er nicht austrocknet oder Gerüche annimmt.
Nein, der Spaghettisalat kann direkt nach der Zubereitung serviert werden. Optional kannst Du ihn etwa 30 Minuten ziehen lassen. Dadurch nehmen die Nudeln etwas mehr Dressing auf und die Zutaten verbinden sich geschmacklich besser.
Ja, Du kannst auch eine andere bereits gekochte Nudelsorte verwenden. Kurze Nudeln lassen sich leichter vermengen und portionieren. Mit Spaghetti bekommt der Salat allerdings seine charakteristische Form.
Durch das Entkernen gelangt weniger Flüssigkeit in den Salat. So wird das Dressing nicht unnötig verdünnt und am Boden der Schüssel sammelt sich weniger Gurkenwasser.
Ja, Balsamico-Crema kann den dunklen Balsamico ersetzen. Da sie meist etwas dickflüssiger ist, solltest Du sie besonders gründlich mit dem Olivenöl, Rotweinessig und den Gewürzen verrühren.
Lust aufs Nachkochen?
Wenn du diesen Spaghettisalat mit Salami und Mozzarella nachkochst, freuen wir uns über ein Foto auf Instagram unter @gernekochen. Für alle, die nach dem Grillabend noch Lust auf mehr mediterrane Küche haben: Unser Mediterraner Pastasalat mit Pinienkernen und Mozzarella passt thematisch super dazu und ist genauso schnell gemacht. Er ist bei uns inzwischen ein fester Programmpunkt für Grillabende geworden, und wir sind gespannt, wie er bei dir ankommt.
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