Engelsaugen
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Engelsaugen – klassische Plätzchen zur Weihnachtszeit

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2. Dezember 2020
Engelsaugen

Die Weihnachtszeit ist doch die Beste. Man kann nach Herzenslust backen und schlemmen, dabei schöne Musik hören, sich vom Duft verführen lassen und wenn alle klappt, die Kekse bei loderndem Kamin genießen. Bei den Engelsaugen lief das nicht ganz so ab, aber sie wurden auch vor dem Kamin verspeist.

Engelsaugen sind mit die einfachsten Kekse, aber so lecker. Und wenn man so einfache Kekse hat, dann kommt es vor allem auf die Zutaten an, die dort verwendet werden. Für das Rezept der Engelsaugen habe ich natürlich nur gute Butter verwendet, und ihr werdet es ahnen, natürlich kommt sie von Kerrygold.

Die beste Butter kommt aus Irland

Engelsaugen

Wir benutzen nur Kerrygold-Butter bei uns in der Küche und das aus mehreren Gründen. Obwohl sie im Kühlschrank liegt, ist sie streichzart. Damit ist sie perfekt, weil ich zum Backen häufig weiche Butter brauche und die irische Butter von Kerrygold sehr schnell weich wird. Dann habe ich im Sommer vor zwei Jahren Irland gemeinsam mit Kerrygold besucht und geschaut, wie die Milch dort produziert wird und wie die Kühe leben (hier geht es zum Bericht). Und es ist echt so wie in der Werbung. Die Kühe stehen auf saftige Wiesen und fressen den ganzen Tag Gras. Die Milchbauern werden nach Qualität der Milch bezahlt und nicht nach Quantität. Sie legen also ein besonderes Augenmerk darauf, dass es den Kühen gut geht. Und das schlägt sich auch in der Farbe (deutlich gelber, da mehr Gras gefressen wird) und Konsistenz der Butter nieder. Deshalb haben wir immer die Butter von Kerrygold im Kühlschrank.

Warum heißen Engelsaugen so?

Die Butter macht die Engelsaugen auch so schön mürbe und einfach lecker. Warum die Kekse Engelsaugen heißen, weiß ich auch nicht. Als Kind habe ich mich immer gefragt, woher die Leute wissen wollen, warum Engel solche Augen haben. Das können die doch gar nicht wissen und wenn ja, das sind doch keine hübschen Augen. Es gibt, glaube ich, auch Regionen, da heißen die Ochsenaugen. Macht es jetzt irgendwie auch nicht besser, aber das könnte ich noch eher nachvollziehen als Engelsaugen.

Engelsaugen

Nun gut, zurück zum Rezept. Klassischerweise wird Johannisbeerkonfitüre oder -gelee genommen. Ich habe mich aber für das Himbeergelee entschieden, weil ich es einfach leckerer dazu finde. Ihr könnt auch gerne die Marmelade nehmen, die euch gefällt. Vielleicht auch bunt mischen, orangen und lila und rosa, das macht bestimmt was her.

Bei den Engelsaugen habe ich auch zwei Varianten getestet. Ich kenne die Plätzchen nur so, dass die Marmelade direkt mitgebacken wird. Dieses Mal habe ich auch probiert, ob ich sie einfach ohne Marmelade backen kann und dann hinterher einfülle. Das klappt auch problemlos. Wer also Glanz an seinen Engelsaugen haben möchte, der füllt die Marmelade einfach hinterher ein. Wichtig ist nur, dass die Marmelade erwärmt wurde, damit sie besser in die Plätzchen zu füllen ist.

Im englischsprachigen Raum heißen die Engelsaugen Thumbprint-Cookies. Und wenn ihr mit kleinen Kindern backt, dann könnt ihr die einfach mit dem Daumen die Löcher in die Kekse drücken lassen. Die dürften die perfekte Größe dafür haben. Grundsätzlich sind diese Kekse super für das Backen mit Kindern geeignet. Einfacher Teig, einfach zu rollen und dann einfach nur den Daumen oder den Löffelstiel rein. Fertig.

Rezept

Engelsaugen

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Engelsaugen, Ochsenaugen oder Linzer Augen. Diese einfachen Kekse haben so viele Namen und das obwohl sie einfach zu machen sind.
Gericht Kekse, Plätzchen
Land & Region Deutschland
Keyword Engelsaugen
Zubereitungszeit
10 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Gesamtzeit
Zutaten für das Rezept
1 Blech
  • 240 g Mehl Type 405
  • 150 g Butter von Kerrygold
  • 2 Eigelb
  • 70 g Puderzucker
  • 2 TL Vanillezucker Oder Vanillepaste
  • 1 TL Zitronenschale Abgerieben
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Marmelade Beliebig

Zubereitung

  • Die Zutaten, bis auf die Marmelade, miteinander verkneten und für 30 Min. kalt stellen (es geht auch ohne).
  • Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  • Aus der Keksmasse gleichmäßig Teig abnehmen, dazu am Besten immer die gleiche Menge Teig mit einem Löffel abstechen. Zu einer Kugel formen und auf ein Backblech legen.
  • Das Stielende eines Holzlöffels in Mehl tauchen und in die Kugeln stechen, nicht ganz durch, aber tief. (Dünne Finger gehen sonst auch).
    Nun kann man die Marmelade erwärmen und in die Mulden der Kekse geben (das geht, wie gesagt, sonst auch hinterher).
  • Die Engelsaugen dann in den Ofen geben und für 10-15 Min. backen, bis sie die gewünschte Farbe haben.
    Herausholen und abkühlen lassen. (Wer Marmelade jetzt erst einfüllt, dann nun machen).
    Mit Puderzucker bestäuben und genießen.

Loss et üch schmecke.

Dieses Rezept entstand mit freundlicher Unterstützung von
Uns ist noch wichtig: Auf den Inhalt dieses Beitrags wurde seitens unseres Auftraggebers zu keiner Zeit Einfluss genommen, dieser wurde von uns verfasst und entspricht zu 100% unserer eigenen Meinung.
Theres von gernekochen.de
Dieser Beitrag kommt von:

Theres

Frau Gernekochen ist in Leben 1.0 Lehrerin an einer Gesamtschule, mit viel Liebe zu Ihrem Beruf.

Auf Gernekochen.de ist sie der Chef oder vielmehr die Chefin an der Kamera. Alle Fotos, die ihr hier findet, hat Theres geknipst (bis auf gaaaaanz wenige Ausnahmen). Da sie damit aber nicht mal ansatzweise ausgelastet ist, kümmert sie sich um den Auftritt auf Pinterest.

Zusätzlich ist sie auch das Gesicht in den Instagram Stories und bereichert unseren Content mit vielen leckeren Rezepten.

Ihre Vorlieben liegen in der italienischen Küche. Aber auch Kuchen und Gebäck aller Art oder Schmorgerichte, wie ihr unübertroffenes Gulasch, gehören zu ihren Steckenpferden.

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