ANGESETZTES UND EINGEMACHTES

Eingelegte Gurken – Oma wäre stolz auf uns…

5. September 2016
Eingelegte Gurken

Einmal im Jahr müssen eingelegte Gurken gemacht werden. Und dieses Jahr habe ich mir dafür Unterstützung von meiner Mutter geholt. Die hat nämlich bislang immer die Gurken eingemacht. Obwohl, wenn ich es mir recht überlege, ist das auch schon ein paar Jahre her. Nun gut, wenn ich in meinen Erinnerungen krame, dann war es immer so, dass wir gleich für eine ganze Kompanie eingekocht haben (liegt wohl daran, dass wir mit meinen Großeltern zusammen direkt einen großen Rutsch gemacht haben). Deshalb habe ich mich bei Muttern einquartiert und alles an Einweck-Materialien mitgebracht, was wir so Daheim hatten.

Bei den Vorbereitungen haben wir dann noch spontan entschlossen, rote Bete und Kürbis sauer einzulegen. Das war  auch eine gute Idee. Super lecker sage ich euch. Mit dem Aufguss habt ihr quasi ein Universal-Aufguss, den ihr auch noch für andere Gemüsesorten verwenden könnt. Sagt uns, welche ihr eingemacht habt, wir sind ja immer für neue Ideen zu haben. Der Aufguss reicht für ca. 2 Gläser, rechnet es einfach hoch, je nachdem, wie viele ihr machen wollt.

Zutaten für das Rezept für eingelegte Gurken oder Gurken-Aufguss (reicht für ca. 2 Gläser):

  • 1,5 Tassen Branntweinessig
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Tasse Zucker
  • 3-4 ganze Nelken
  • 1 TL Salz
  • 3-4 Pimentkörner
  • 1 TL Senfkörner
  • 1 Lorbeerblatt
  • 0,5 TL Pfefferkörner
  • 0,5 TL Koriander, ganz
  • (wer mag kann noch 0,5 TL Ingwersalz hinzufügen, dafür dann aber nur einen halben TL normales Salz nehmen)

Zubereitung des Gurken-Aufguss:

  1. Die Nelken, Pimentkörner, Koriander und Pfefferkörner sowie das Lorbeerblatt in einen Mörser leicht anstoßen.
  2. Alle Flüssigkeiten zusammen mit den Gewürzen, Salz und Zucker vermengen und so langen rühren, bis sich der Zucker und Salz aufgelöst haben.
  3. Die Gläser mit dem einzulegenden Gemüse bestücken und mit dem Aufguss auffüllen. Verschließen und im Einkochautomat einkochen. (Wir haben es für 25 Min. bei 80°C eingekocht.)

Loss et üch schmecke.

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10 Kommentare

  • Antworte Katrin Rembold 5. September 2016 um 7:47

    Einmachen so richtig oldschool … find‘ ich klasse!

  • Antworte Malte Adrian 5. September 2016 um 9:01

    Ich muss mich da auch mal ran trauen. Die schmecken bestimmt toll. 🙂

  • Antworte Björn Buresch 5. September 2016 um 10:23

    Wenn wir mal Bzurger zusammen esse, hätte ich gerne ein paar Scheiben davon auf meinem Burger 😀

  • Antworte Malte Krückemeier 5. September 2016 um 11:38

    Einmal von allem bitte

  • Antworte Lena Müller 5. September 2016 um 14:56

    Haben wir am Wochenende auch gemacht. Mit eigenen Gurken aus dem Garten 🙂

  • Antworte Tina Javurek 5. September 2016 um 19:45

    Wie macht man es ohne Einkochen Automat?

    • Antworte gernekochen 6. September 2016 um 19:58

      Man kann es im Backofen machen oder, wenn man es Zuhause hat, auch im Schnellkochtopf! Wenn ihr ein Thermometer Zuhause habt und euer Herd von der Temperatur her zu regeln ist, dann könnt ihr es auch im normalen Topf machen.

  • Antworte Michael Nölke 5. September 2016 um 21:51

    Klasse. Ich habe neulich auch etwas mit meiner Mutter und meiner Tochter gemacht und im Blog darüber berichtet.

  • Antworte Michaela Hoechst-Lühr 6. September 2016 um 8:03

    Da triffst du aber genau meinen Nerv <3

  • Antworte Ines Karlin 7. September 2016 um 9:23

    Selbst eingemachte Sachen sind großartig. Ich hab leider nicht den Platz dazu, aber ich klau immer das ein oder andere Gläschen bei meiner Mutter aus dem Keller 😀

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