VORSPIEL

Skordalia und Panzaria Kritika – Kartoffeldip und Rote Bete Salat aus Kreta [enthält Werbung]

20. Dezember 2016
Panzaria/Skordalia

Was ist bei Euch standardmäßig immer Zuhause? Natürlich Mehl und Eier, bei uns kommt noch Olivenöl hinzu. Interessanterweise muss es immer griechisches Olivenöl sein. Italienisches oder Spanisches finden wir beide leider nicht so lecker.

Begonnen hat meine griechische Olivenölliebe auf Rhodos. Kleine, feine Läden haben mich dazu animiert mich mit Olivenöl einzudecken (und ich danke immer noch dem Flughafengott, dass in meinem Koffer nichts zerbrochen ist). Die Gerichte damit waren der Hammer, unglaublich.

Heute haben wir für euch, ebenfalls mit griechischem Olivenöl, typisch griechische bzw. kretische Gerichte mitgebracht (vielleicht auch um diesem Wetter hier zu entfliehen). Das eine ist unsere neue Alternative zu Tzatziki und nennt sich Skordalia. Ein Dip aus Kartoffeln, Mandeln und Knoblauch – es hat ein bisschen was von Hummus und ist unglaublich lecker.

Das andere Gericht ist ein Rote Bete Salat, genannt Panzaria Kritika. Fantastisch dieses Zusammenspiel von Minze, Petersilie und dem Erdigen der Roten Bete.

Warum wir uns gerade für kretische Gerichte entschieden haben? Wir haben alle Gerichte mit Olivenöl von Gaea, im Speziellen das Olivenöl der Sorte Sitia, abgerundet. Das Olivenöl wird nur aus Koroneiki-Oliven hergestellt. Geschmacklich ist es sehr fruchtig, mit einer leicht pfeffrigen Note. Gewonnen wird das Olivenöl auf Kreta und ist auch mit dem D.O.P.-Siegel ausgezeichnet. Das heißt, dass wirklich alle Schritte, der Anbau und die händische Ernte, die Verarbeitung und die Abfüllung in der Region Sitia auf Kreta erfolgen.

Bei Olivenöl ist die Temperatur bei der Verarbeitung sehr entscheidend. Das Gaea-Sitia-Olivenöl wird bei max. 27°C vearbeitet (das heißt, dass Olivenöl erreicht maximal diese Temperatur). So können viele Vitamine und die wertvollen Omega-3-Fettsäuren erhalten bleiben. Und, ob ihr es glaubt oder nicht, auf Kreta leben überdurchschnittlich viele 90-100 Jährige. Die machen doch einen ziemlich fitten Eindruck. Vielleicht liegt es an dem guten Olivenöl, dass sie ja ständig um sich herum haben. Die „ölen“ ihren Körper von innen richtig gut. Gaea hat dazu ein total sympathisches Video gedreht. Ich möchte da direkt hin und mit denen zusammen kochen und genießen…


Panzaria/Skordalia

Für das Rezept des Skordalia braucht ihr folgende Zutaten:

  • 500 g Kartoffeln
  • 1 EL Salz
  • 2 Knoblauchzehen
  • 70 g gehobelte Mandeln
  • 70 g Olivenöl
  • Saft einer Zitrone
  • 3 EL Weißweinessig

Zubereitung des Skordalia:

  1. Die Kartoffeln schälen und achteln, anschließend kochen.
  2. Salz, Mandeln, Öl, Zitronensaft, Essig und Knoblauchzehen mit einem Pürierstab oder Küchenmaschine zu einer glatten Masse pürieren.
  3. Die Kartoffeln abgießen, dabei 1 Tasse vom Kartoffelwasser auffangen (falls das Skordalia später zu fest werden sollte).
  4. Die Mandel-Knoblauch-Paste zu den Kartoffeln geben und diese mit einem Stampfer stampfen. Wer eine Kartoffelpresse hat, kann die Kartoffeln auch erst da durch geben und anschließend die Masse unterrühren.
  5. Abschmecken, ggf. noch Salz, Öl und etwas Essig unterheben.Panzaria Skordalia

Zutaten für das Rezept des Panzaria Kritika (Rote Bete-Salat):

  • 4 frische Rote Bete (alternativ ist natürlich auch bereits die Gegarte möglich)
  • 1/2 TL Salz und Pfeffer
  • 6-7 EL Olivenöl
  • Saft einer Zitrone
  • Saft einer halben Limette (keine Sorge, die Rote Bete verträgt das)
  • 3 Stängel Minze
  • 1 rote Zwiebel
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Handvoll Oliven
  • wer es noch etwas oliviger haben möchte, kann auch etwas vom Olivenpulver von bspw. Spicebar unterrühren

Zubereitung des Panzaria Kritika:

  1. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Die Rote Bete in Alufolie umwickeln und für 60 Min. im Ofen garen (oder bis sie durchgegart sind). Wer vakuumierte Rote Bete gekauft hat, kann sich den Schritt sparen.
  2. In der Zwischenzeit die Zwiebel in feine Würfel schneiden, die Oliven ebenfalls kleinschneiden.
  3. Die Petersilie und die Minze fein hacken. Alles zusammen mit dem Saft der Limette und derZitrone, dem Olivenöl und Salz und Pfeffer vermengen.
  4. Die Rote Bete schälen und in Würfel schneiden.
  5. Alles untereinander vermischen und noch einmal abschmecken.

Kali orexi.

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22 Kommentare

  • Antworte Sascha Suer 20. Dezember 2016 um 7:41

    Dafür reicht der Platz nicht, aber für gute Pasta reicht es immer. 😉 Schönes Gericht für den kalten Winter und für Urlaubsreife.

  • Antworte Michaela Hoechst-Lühr 20. Dezember 2016 um 7:53

    Absolut leckere Kombination <3

  • Antworte Ines Karlin 20. Dezember 2016 um 9:56

    Oh ja, ein gutes Olivenöl ist Gold wert ;). Euer griechisches Essen aber auch 😀

  • Antworte Lars Mars 20. Dezember 2016 um 19:20

    Hey das Olivenöl hab ich auch! 😀

  • Antworte Gernekochen 20. Dezember 2016 um 19:26

    Risotto haben wir auch immer da

  • Antworte Gernekochen 20. Dezember 2016 um 19:27

    Ja, auch gut aber vom Geschmack her kräftiger

  • Antworte Gernekochen 20. Dezember 2016 um 19:27

    Das sehen wir auch so!

  • Antworte Gernekochen 20. Dezember 2016 um 19:27

    Danke, das war es auch wirklich.

  • Antworte Dora J. Kunze 21. Dezember 2016 um 0:19

    Also, bei uns ist Reis, Nudeln, Mehl, Zucker, Öl, Butter (eingefroren), Eier, verschiedene Gewürze, Salz, Kartoffeln, Zwiebeln, Knoblauch, Joghurt, Quark, Seife, Duschgel, verschiedenes Gemüse teils gefroren – teils in der Dose, Milch und Küchenrollen, Kerzen, Mineralwasser, Streichhölzer, Grillkohle und Toilettenpapier immer vorrätig im Haus. Auch genügend Fleisch und frisches Gemüse und Obst. Natürlich auch Kaffee und verschieden Teesorten. Zwieback, viele selbstgemachte Marmeladen, Honig, Medikamente und Waschmittel.

  • Antworte Andrea Natschke 21. Dezember 2016 um 7:27

    Sooo klasse, ich habe immer ein ganz auch immer ein ganz Besonderes aus Italien

  • Antworte Gernekochen 21. Dezember 2016 um 7:50

    Danke dir!

  • Antworte Anja Koschwitz 21. Dezember 2016 um 8:09

    Nudeln sind immer da, Zwiebeln, Knoblauch und Zitronen auch…

  • Antworte Gernekochen 21. Dezember 2016 um 8:18

    Und wie! Wir lieben sie!

  • Antworte Gernekochen 21. Dezember 2016 um 8:18

    Das finden wir aber auch 😉

  • Antworte Sabine Fronauer 24. Dezember 2016 um 12:43

    Kommt tatsächlich saft einer Zitrone und Einer Limetten rein? Die Zitrone wird später nicht mehr erwähnt
    Danke

    • Antworte gernekochen 24. Dezember 2016 um 14:46

      Danke für den Hinweis, haben wir direkt ergänzt.
      Tatsächlich kommt da der Saft einer Zitrone und einer Limette rein. Das nimmt die Rote Bete gut auf.

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