Tom Kha Gai – Hühnersuppe mit Urlaubsfeeling

Schon lange stand diese thailändische Suppe auf meiner Nachkochliste. Endlich habe ich es geschafft, Tom Kha Gai passte perfekt zum heißen Wetter, war nicht zu schwer und hat ein leichtes Urlaubsfeeling im Mund hinterlassen. Und da wir dieses Jahr schon nicht in Urlaub fahren (so ’ne Hochzeit kostet doch ’ne Stange Geld… puh), holen wir uns den Geschmack der fernen Länder eben ins Rheinland. Nebenbei war sie noch schnell zubereitet.

Zutaten für das Rezept der Tom Kha Gai (4 Personen):

  • 300 g Hühnerbrust, in kleine Streifen geschnitten
  • 2 Dosen Kokosmilch (zusammen 800 ml)
  • 300 ml Hühnerbrühe*
  • 2 Stängel Zitronengras
  • Ingwer, ungefähr eine Daumenlänge
  • 4 Kaffir-Limonenblätter
  • 2 EL Fischsauce
  • 1 Chilischote
  • 80 g frische Champignons
  • Saft einer Limette
  • 1 Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
  • frischer Koriander (wer es mag)

Zubereitung:

Bringt die Hühnerbrühe und eine der beiden Kokosmilchdosen zum Kochen. Währenddessen das Zitronengras mit dem Messerrücken aufklopfen (das bringt den Geschmack erst richtig raus) und in drei Stücke schneiden. Den Ingwer schälen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden. Die Limonenblätter anritzen, damit sie, wie das Zitronengras, ihre Aromen an die Suppe abgeben. Die Chilischote entkernen (wer es scharf will, lässt die dabei) und in Streifen schneiden.

Wenn die Suppe kocht, gebt ihr das Kleingeschnittene hinein, fügt die Fischsauce hinzu und lasst sie für 10 Minuten köcheln. In der Zwischenzeit, falls ihr es noch nicht gemacht habt, das Hähnchen in Streifen schneiden. Ebenso mit dem Champignons verfahren. Die Champignons zu der Suppe hinzufügen, kurz mitkochen lassen und dann das Fleisch dazu geben. Weitere 5 Minuten köcheln lassen (je feiner ihr das Fleisch schneidet, umso weniger Zeit braucht es zu garen).

Anschließend den Ingwer, das Zitronengras und die Limettenblätter rausfischen (die kann man nicht mitessen). Die restliche Kokosmilch dazugeben, ebenso wie den Limettensaft. Alles abschmecken und die Frühlingszwiebel darunter geben. Wer mag, kann noch Chiliringe oder Koriander hinzufügen.

Loss et üch schmecke.

 

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