ZUM SATTWERDEN

Steak-Brötchen – ein Träumchen

30. Januar 2015

Als im Oktober das Kochbuch Auf die Hand – Sandwiches, Burger & Toasts, Fingerfood & Abendbrote* rauskam, waren die meisten Foodblogger der Meinung, dass das ein richtig gutes Kochbuch ist. Zu Weihnachten habe ich mir dann von einem Gutschein das Buch gekauft. Und schon beim Durchblättern ging das Sabbern los. Fast alle Gerichte laden dazu ein, nachgekocht zu werden. Wir konnten uns gar nicht entscheiden, was wir zuerst machen wollten. Geeinigt haben wir uns dann auf ein klassisches Steak-Brötchen.  Die Portweinzwiebeln waren der Hammer. Die werden jetzt öfters gemacht. Ach, das war so lecker… Ich konnte mich daran nicht satt essen. Wenn doch nur jeder Tag ein Steak-Tag wäre….

Rezept für dieses Hammer-Baguette:

Zutaten für die Portweinziebeln:

  • 2 rote Zwiebeln
  • 40 g Butter
  • Thymian, Majoran (zusammen ein Teelöffel)
  • 30 g brauner Zucker
  • 100 ml roter Portwein
  • Salz, Pfeffer
  • Rotweinessig

Die Zwiebeln in Spalten schneiden, die Butter in einem Topf zerlassen und die Spalten darin glasig andünsten. Dann die Gewürze unterrühren. Nehmt einen anderen Topf und erhitzt darin den Zucker zusammen mit einem Schuss Wasser. Lasst das aufkochen und den Zucker karamellisieren, mit dem Portwein ablöschen. Auf die Hälfte reduzieren lassen und dann die Zwiebeln dazu geben. Solange kochen lassen, bis die Flüssigkeit verkocht ist und die Zwiebeln schön ummantelt sind. Mit Salz, Pfeffer und dem Rotweinessig abschmecken und warm halten.

Thermomixzubereitung:
Die Butter in den Thermomix geben und 2 Min./Varoma/Linkslauf Rührstufe schmelzen lassen. Die in Spalten geschnittenen Zwiebeln 4 Min./Varoma/ Linkslauf Rührstufe anschwitzen lassen. Anschließend den Zucker dazugeben 5 Min./Varoma/ Linkslauf Rührstufe karamellisieren lassen. Zum Schluss den Portwein und die anderen Gewürze und den Rotweinessig dazugeben und 8 Min./100°C/Linkslauf Rührstufe reduzieren lassen. (Bei allen Schritten den Messbecher nicht auf den Deckel tun.)

Für die Dijonsenfmayonaisse:

  • 1 TL Dijonsenf
  • 1 TL Körniger Senf
  • 3 EL Mayonnaise
  • 2 EL Jogurt
  • 1 Spritzer Weißweinessig
  • Salz, Zucker

Alle Zutaten zu einer glatten Mayo miteinander verrühren.

Thermomixzubereitung: Alle Zutaten in den Thermomix geben und 30 Sek./Rührstufe miteinander vermengen.

Für die Steak-Brötchen:

  • 4 Baguette-Brötchen
  • 2 Rindersteaks (ca. 200g Rumpsteak)
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • Tomaten
  • Salatblätter (wir hatten Romanaherzen)

Die Steaks sollten Zimmertemperatur haben. Würzt das Fleisch mit dem Pfeffer und heizt eine gute Pfanne (am Besten gusseisern) an. Gebt das Olivenöl in die Pfanne und bratet das Steak anderthalb Minuten von jeder Seite an. Nehmt sie heraus und gebt sie dann in den aufgewärmten Ofen zum Nachziehen.
Ihr könnt die Tomaten in Scheiben schneiden und in dem Bratenfett der Steaks kurz anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Nehmt die Brötchen und schneidet sie der Länge nach auf. Bestreicht die untere Hälfte mit der Dijonmayonnaise und legt dann das Salatblatt und die Tomaten darauf. Nehmt die Steaks aus dem Ofen und schneidet sie in dicke Streifen. Legt sie auf das Brötchen und gebt als Abschluss die Portweinzwiebeln drauf. Nun noch die obere Brötchenhälfte darauf und fertig!

Loss et üch schmecke.

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6 Kommentare

  • Antworte Gertraud Stahl 30. Januar 2015 um 19:29

    Kann ich nachfühlen mhm Steakbrötchen

  • Antworte Benjamin Pluppins 30. Januar 2015 um 19:30

    Die Portweinzwiebeln sind der Wahnsinn.

  • Antworte Gertraud Stahl 30. Januar 2015 um 19:34

    Ja, kann ich nachvollziehen

  • Antworte Chris Drömert 30. Januar 2015 um 19:50

    Ich hab das Buch auch ,aber bin noch nicht dazugekommen was zu machen.Absolut super Bilder,lechz.

  • Antworte Diana 5. Februar 2015 um 11:25

    Hhmmm, Steak-Sandwich steht auch schon seit Wochen auf dem Plan, insbesondere dieses aus „Auf die Hand“. Das Steak wäre jetzt im Kühlschrank – worauf warte ich eigentlich noch??!
    Manchmal muss man erinnert werden.
    Gruß Diana

    • Antworte gernekochen 5. Februar 2015 um 12:46

      Das kommt mir bekannt vor… Ich hoffe, es hat dir genauso geschmeckt wie uns!

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