ZUM SATTWERDEN

Spareribs: Chinesische Weihnachtsrippchen?!?!

17. Dezember 2014

Wahrscheinlich gibt es nur wenige Männer, die gute Rippchen oder Spareribs nicht mögen und so geht es auch mir… Ständig auf der Suche nach diesem knochigen Vergnügen bin ich doch mal wieder fündig geworden und habe ein neues interessantes Rezept im neuen Kochbuch von Jamie Oliver gefunden. Also ging es ab zum Metzger, Schweinerippen mussten her!

Beim Überfliegen des Rezeptes stellten sich bei mir jedoch etwas die Nackenhaare hoch, denn das Ursprungsrezept hätte meinen Sternanis-Jahresverzehr wahrscheinlich in eine neue Dimension geschossen und da ich dieses Gewürz nicht wirklich mag und Herr Oliver schon 5-Gewürze Pulver nimmt, welches Sternanis enthält, habe ich das Rezept etwas abgewandelt und auch vereinfacht.

Das Ergebnis konnte sich aber wirklich sehen lassen… Asiatisch angehaucht und unheimlich aromatisch war diese Spareribs Variante ein wirklich echtes Festmahl und durch den „Hauch“ von Sternanis hatten die Rippchen irgendwie was von Weihnachten und da wir uns doch gerade mitten in der Adventszeit befinden, teilen wir das Rezept mit euch.

Zuaten für dieses Spareribs Rezept:

  • 2 kg Schälrippchen
  • 2 EL chinesisches Fünf-Gewürze-Pulver
  • Meersalz und Pfeffer
  • Olivenöl

Für die Glasur:

  • 6 rote Zwiebeln
  • 8 EL Apfelsaft
  • 6 EL Hoisin-Sauce
  • 4 EL Honig
  • 2 EL Tomatenketchup
  • 2 EL Reisessig

Zubereitung:

Heizt den Backofen auf 160 °C vor und legt ein Backblech mit 3 ca. 1m langen Bögen Alufolie aus (überlappend, so das ihr die Folie hinterher umschlagen könnt um die Rippchen einzupacken).

Nun könnt ihr die Rippchen so zurechtschneiden, dass ihr immer 3-4 Rippen habt, danach gut mit Olivenöl, dem Fünf Gewürze Pulver, Meersalz und Pfeffer einreiben und alles schön in die Spareribs einmassieren.

Als nächstes verteilt ihr die Rippchen auf dem Blech, legt die Alufolie um und verschließt das ganze bevor ihr es für 3 Stunden in den Ofen schiebt.

Jetzt ist die Soße dran… Die roten Zwiebeln in Scheiben schneiden und mit etwas Öl garen bis sie leicht anfangen zu karamellisieren, alle anderen Zutaten hinzugeben und für 2-3 Minuten köcheln lassen. Wenn die Soße etwas abgekühlt ist, das Ganze mit dem Pürierstab durchmixen (Jamie Oliver streicht die Glasur jetzt noch durch ein Sieb, diesen Arbeitsgang habe ich mir gespart).

Wenn die Rippchen ihre Zeit im Ofen hinter sich haben reißt ihr die Alufolie oben ab (Achtung, der Dampf der Spareribs kann sehr heiß sein) und bestreicht die ganzen Rippchen schön mit der Soße. Stellt den Ofen nun auf 200 Grad (am besten Grillfunktion) und schiebt das ganze wieder hinein und wartet bis Glasur ein wenig karamellisiert ist und wiederholt dies dann noch einmal (neu mit Soße bestreichen und wieder in den Ofen).

Eure chinesischen Weihnachtsrippchen sind nun fertig und warten nur darauf von euch verzehrt zu werden!

Loss et üch schmecke.

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10 Kommentare

  • Antworte Maren Klockmann 17. Dezember 2014 um 19:18

    Fräu Lein Wunder guck mal, so machen wir die das nächste mal

  • Antworte Fräu Lein Wunder 17. Dezember 2014 um 19:19

    Die sehen gut aus

  • Antworte Benjamin Pluppins 17. Dezember 2014 um 19:21

    Die sehen nicht nur so aus 😉

  • Antworte Jens Backhaus 18. Dezember 2014 um 15:45

    Das klingt geschmacklich sehr spannend! Na dann kann Weihnachten jetzt kommen 😀

  • Antworte Jörg Heilemann 18. Dezember 2014 um 17:01

    scharf aus dem ofen

  • Antworte Hella Wahnsinn 20. Dezember 2014 um 19:30

    damit steht mein Weihnachtsessen (außer Raclette am 27.) fest!!!
    Klingt ja saulecker! (Y)

  • Antworte Benjamin Pluppins 20. Dezember 2014 um 20:03

    Hella, es klingt nicht nur so 😉 Bei uns gibt es sie morgen gleich wieder!

  • Antworte Hella Wahnsinn 23. Dezember 2014 um 23:03

    hab die Zutaten komplett! Inclusive Spareribs. Sind schon eingelegt. Mit selbstgemischtem 5-Gewürz-Powder und die Marinade (angereichert mit etwas frischem chin. Knoblauch) riecht ja mal sowas von verdammt geil!!! Sabbernde Weihnachten!!! 😀

  • Antworte Rezension: Jamies Wohlfühlküche 27. März 2015 um 13:08

    […] kleine Sünde wert. Angelacht hat uns da das Eins-A-Käsetoast und das Südstaaten-Backhuhn. Die chinesischen Ribs haben wir abgewandelt und bereits nachgekocht. Und auch wenn ich weder auf Zimt oder Sternanis oder […]

  • Antworte Advent, Advent ein Lichtlein brennt - Teil 2 unserer Blog Lieblinge für die Weihnachtszeit - Herr & Frau Hue 8. Dezember 2015 um 17:38

    […] Hier gehts zum Rezept: Chinesische Weihnachtsrippchen […]

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