Allgemein ANGESETZTES UND EINGEMACHTES Rezepte ZUM SATTWERDEN

Gebeizter Lachs

8. März 2016
Gebeizter Lachs

Lachs ist definitiv mein Favorit unter den Fischen. Leider ist Herr Gernekochen mit diesem Fisch so überhaupt nicht zu begeistern. Umso erfreuter war ich, dass wir gemeinsam mit den Jungs einen Osterbrunch veranstalteten, denn die mögen Lachs genauso wie ich. Zur Feier des Tages habe ich den Lachs sogar selbst gebeizt. Und es ist einfacher als man sich vorstellt, die Zeit macht die meiste Arbeit für einen. Der selbstgebeizte Lachs schmeckt hinterher tausendmal besser als alle gekauften. Die beiden Jungs mussten sogar noch vom Schneidebrett vertrieben werden, weil sie ständig naschten. Wer mag, kann dazu noch eine Honig-Senf-Sauce im Verhältnis 1:1 dazu machen.

Zutaten für das Rezept vom gebeiztem Lachs:

  • 1 kg frisches Lachsfilet
  • 1 EL Muscovado-Zucker
  • 25 ml Wodka
  • 3 EL grobes Meersalz
  • 1 Bio-Orange
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Bund Dill
  • wer mag rote Bete
  • Frischhaltefolie

Zubereitung:

  1. Geht das Lachsfilet auf der Fleischseite auf Höhe der Gräten noch einmal entlang, um zu fühlen, ob sich irgendwo eine Gräte versteckt hat. Diese dann gegebenenfalls mit der Pinzette ziehen. Anschließend unter fließend Wasser abwaschen und trockentupfen.
  2. Das Lachsfilet so halbieren, dass ihr zwei in etwa gleichgroße Stücke habt, die ihr nachher gut aufeinander legen können.
  3. In einer Schüssel Zucker, Salz, Wodka und die Zesten der Orange und der Zitrone miteinander vermengen.
  4. Auf beide Fleischseiten des Lachses die Zucker-Salz-Mischung verteilen. Anschließend den Dill gut darauf verteilen.
  5. Wer einen farblichen Effekt haben möchte, der nimmt die rote Bete und schneidet davon dünne Scheiben ab und legt sie auf eine der beiden Fischhälften wie Dachziegel. Die rote Bete sorgt dann dafür, dass sich die Oberfläche des Lachses pink färbt.
  6. Jetzt kommt der Bastelteil: Die beiden Lachsfilets wie ein Butterbrot zusammenklappen. Dabei möglichst nichts rausgucken lassen. Nun mit Frischhaltefolie richtig stramm rundherum und mehrmals einwickeln. In eine Auflaufform oder Dose geben und mit einem Gewicht beschweren. Wer eine Dose mit Deckel nimmt, der kann zwischen Deckel und Fisch etwas klemmen, damit es den gleichen Effekt wie ein Gewicht hat.
  7. Das Ganze für vier Tage in den Kühlschrank schieben und morgens und abends den Fisch oder die Dose wenden.
  8. Herausnehmen, die Beize entfernen und auf einem Brett in dünne Scheiben schneiden. Das geht am Besten mit einem sehr scharfen Messer oder direkt einem Lachsmesser*.

Loss et üch schmecke.

Morgen gibt es bei den Jungs schnelle Sonntagsbrötchen, denen man die Schnelligkeit gar nicht anmerkte. Freitag geht es dann wieder bei uns weiter.

Das Geschirr war eine Leihgabe von Villeroy & Boch – Vielen Dank!

* Alle mit einem Sternchen versehenen Links sowie die Amazonbox, sind Amazon-Affiliate-Links. Weitere Hinweise dazu finden sich im Impressum.

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6 Kommentare

  • Antworte Sarah Thor 9. März 2016 um 9:05

    Sehr cool! ❤️

  • Antworte Food Blog Award 9. März 2016 um 10:19

    Lachs schmeckt doch immer, im Sommer mit frischen Dill und im Winter zu leckeren Bratäpfel (dazu hatten wir letztes Jahr ein Rezept entdeckt). Aber auch hier ist es so das in unserem Team nicht jeder ein Fan von Lachs ist. 😉

  • Antworte Torsten Wett 10. März 2016 um 7:35

    Ich kann euch gar nicht sagen, wie lecker der Lachs war!! Wir durften sogar noch eine große Portion mit nach Hause nehmen und haben es sowas von genossen ❤️. Vielen Dank Theres für das tolle Rezept …!

  • Antworte Andreas Kozik 10. März 2016 um 9:07

    Selbst gebeizt/geräuchert?

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